DLRG - Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft

Erster Internationaler Elbebadetag
DLRG-Tipps für Sicherheit und Badespaß

    Bad Nenndorf (ots) - Sommer, Sonne und Badespass pur: Die Veranstalter des Ersten Internationalen Elbe-Badetages erwarten am 14. Juli weit über 10.000 Badegäste, die an mehr als 50 Orten entlang des Flusses gleichzeitig ein Bad in der Elbe nehmen werden. Damit der Badetag für alle Teilnehmer ein ungetrübtes Erlebnis wird, haben sich die Deutsche Umwelthilfe (DUH) und das Verlagshaus Gruner + Jahr als Initiatoren der Veranstaltung einen Sicherheitspartner mit ins Boot geholt: die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG). Die DLRG-Fachleute geben auch Hinweise für einen sicheren Badespaß.          Ehrenamtliche Rettungsschwimmer der DLRG werden beim Elbe-Badetag mit Rettungsbooten über die Sicherheit im Wasser wachen. Die Initiatoren haben gemeinsam mit der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft eigens für diese Großveranstaltung ein Faltblatt mit wichtigen Sicherheitstipps für das Schwimmen in Flüssen herausgegeben, das an jeden Badegast vor dem Bad in der Elbe verteilt wird. "In fließenden Gewässern lauern viele Gefahren. Wir möchten mit unseren Rettern und mit diesem Faltblatt unseren Beitrag leisten, dass beim Elbe-Badetag niemand in Gefahr gerät;" begründet DLRG-Präsident Klaus Wilkens das Engagement der freiwilligen Helfer. "Die Sicherheit der Schwimmer hat für uns höchste Priorität", so DUH-Geschäftsführer Jürgen Resch.          Hier die wichtigsten Hinweise der DLRG:          * Baden Sie am Elbe-Badetag ausschließlich an den von den Veranstaltern ausgewählten offiziellen Badestellen. Dort sind die Rettungsschwimmer der DLRG. Baden Sie bitte nur zu den offiziell bekannt gegebenen Zeiten.          * Jeder Schwimmer sollte sich vor dem Bad bei Veranstaltern oder Ortskundigen über mögliche Gefahren wie Strömungen, Wassertiefe, Brücken und Schiffsverkehr informieren.          * In fließenden Gewässern gibt es starke, oft unerwartete Strömungen und überraschende Untiefen. Schwimmen Sie daher nur, wenn Sie fit sind und über eine gute Kondition verfügen. Überschätzen Sie nicht Ihre Leistungsfähigkeit.          * Gehen Sie stets vorsichtig ins Wasser. Ein eleganter Sprung führt leicht zu schmerzhaften Verletzungen oder sogar Schlimmerem. Benutzen Sie nur frei zugängliche und gut einsehbare Stellen. Meiden Sie geschützte Gebiete, steinige und bewachsene Uferzonen, Schilfgürtel sowie Brut- und Laichgebiete.          * Vorsicht bei Brückenpfeilern: Die unter Wasser befindlichen Sockel sind gefährliche Hindernisse. Sie verändern die Strömungsverhältnisse (Sogwirkung). Gleiches gilt für Buhnenfelder. Umschwimmen Sie diese Bereiche weiträumig.          * Halten Sie unbedingt großen Abstand zu Häfen, Wehren, Schleusen (alle mindestens 100 Meter) sowie Industrieanlagen, Spundwänden und den Fahrrinnen der Schiffe.          * Bei ersten Anzeichen von Erschöpfung gilt grundsätzlich: Schwimmen Sie sofort mit der Strömung (nie dagegen) ans Ufer. Sandbänke und Flachwasserbereiche sind im Falle der Erschöpfung wichtige Zufluchtsorte.          * In Elbabschnitten mit Gezeitenströmung verstärkt diese zum Teil die normale Flussströmung erheblich.          * Machen Sie keine Extratouren, sondern bleiben Sie dort, wo andere Menschen sind. Bedenken Sie: Wenn Sie alleine Baden, kann Ihnen bei einem Unfall niemand helfen oder Hilfe holen.          Der Elbe-Badetag ist ein Höhepunkt des Projektes "Lebendige Elbe", das seit 1997 in einer Umweltpartnerschaft mit dem Verlagshaus Gruner + Jahr und der Deutschen Umwelthilfe durchgeführt wird. Ziel des Projektes ist es, die vielen Hundert Gruppen und Aktiven zu vernetzen, die sich mit dem Schutz der Elbe befassen. Langfristiges Ziel ist die Anerkennung der Schutzgebiete der Elbe als UNESCO-Weltkulturlandschaft. Medienpartner des großen Ereignisses ist der NDR, der mit zahlreichen Sondersendungen über das Thema Elbe berichten wird.

    Das vollständige Faltblatt mit allen Tipps und Hinweisen gibt es als PDF-Datei auch im Internet zum Download unter www.DLRG.de und www.elbebadetag.de

    
ots Originaltext: Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft e.V.
Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de

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Martin Janssen, Tel.: 05723-955441

Deutsche Umwelthilfe e.V.
Roberto Epple, Tel.: 0171/ 753 24 14

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