DLRG - Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft

Sportlich in die Brandung - IRB Deutschland Pokal der DLRG
Zweiter Internationaler Wettkampf der Schlauchmotorrettungsboote findet vom 6. bis 9. Mai in Haffkrug-Scharbeutz statt

Bad Nenndorf/Scharbeutz (ots) - Die sportlichen Bootsteams bilden den Auftakt der DLRG-Sportsaison im Freigewässer: Denn während es zumindest in den deutschen Gewässern von Nord- und Ostsee Anfang Mai für die meisten Rettungssportler der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft noch zu kalt ist, wagen sich beim zweiten Internationalen Deutschlandpokal der IRBs (Inflatable Rescue Boats) 11 deutsche Teams und fünf Clubs aus Großbritannien (Wales) mit rund 80 Sportlern auf und in die bitterkalte Ostsee vor Haffkrug. Ihr Vorteil: Die Teilnehmer dürfen sich mit Neopren-Anzügen vor kaltem Wind und Wasser schützen und sie sind mit den schnellen und wendigen Schlauchbooten nicht nur schnell auf dem Wasser sondern auch schnell wieder an Land.

Denn genau darum geht es bei diesem Wettbewerb: Schnelligkeit bei der Rettung. Alle Disziplinen, die nach internationalem Regelwerk ausgetragen werden und daher Rescue Tube Event, Rescue Event, Mass-Rescue Event und Team Rescue Event heißen, simulieren die Rettung eines verunglückten Schwimmers vor der Küste im Bereich der Brandungszone. Die Teams starten mit ihren Booten vom Strand, retten einen oder mehrere Personen aus dem Wasser und kehren dann schnell an den Strand zurück, wo im Ernstfall dann die medizinische Versorgung stattfinden würde.

Auch die DLRG setzt seit einigen Jahren vermehrt auf den Einsatz der wendigen Schlauchboote. "Auf den Stationen von Haffkrug und Scharbeutz werden IRBs seit 2005 verwendet werden und haben in dieser Zahl bei zahlreichen Einsätzen geholfen haben, Leben zu retten.", berichtet Peter Franz, Wachleiter in Scharbeutz und Organisator des Wettkampfs.

Henning Otto, DLRG Beauftragter für IRB-Wettkämpfe ergänzt den Hintergrund des Wettkampfes: "Natürlich muss der Einsatz dieser Boote wie jede Rettungstechnik beständig trainiert werden und die Anforderung an die körperliche Fitness der Bootsbesatzungen ist hoch. Da drängt sich schnell der Gedanke auf, dieses regelmäßige Training auch für einen sportlichen Wettstreit zu nutzen." Schon im vergangenen Jahr fand daher an gleicher Stelle ein IRB-Wettkampf statt, bei dem vor allem die Teams aus Dänemark ihr Können unter Beweis stellten. "Dort ist der IRB-Einsatz vor allem an der Nordsee seit einigen Jahren ebenfalls gängige Paxis.", erläutert Otto, der jedoch fest damit rechnet, dass in Abwesenheit des dänischen Siegerteams des Vorjahres die DLRG-Mannschaften in diesem Jahr den einen oder anderen Podiumsplatz erobern werden.

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Henning Bock
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