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3. Runde Tarifverhandlungen Landesbeschäftigte Russ: Warnstreiks waren Signal der Geschlossenheit und Kampfbereitschaft

Berlin (ots) - Vor Beginn der dritten Verhandlungsrunde am 16. März 2015 in Potsdam hat der Zweite Vorsitzende und Verhandlungsführer des dbb, Willi Russ, erneut auf die für seine Organisation besonders wichtigen Eckpunkte der Einkommensrunde hingewiesen. Russ: "Erstens dürfen die Kolleginnen und Kollegen im Landesdienst nicht von der allgemeinen Einkommensentwicklung abgehängt werden. Zweitens ist ein Eingriff in das Leistungsrecht bei der Zusatzversorgung völlig inakzeptabel und bei der Lehrereingruppierung brauchen wir drittens jetzt den verbindlichen Einstieg in eine tarifrechtliche Entgeltordnung."

Der dbb-Verhandlungsführer erwartet vor diesem Hintergrund komplizierte und langwierige Gespräche mit der Tarifgemeinschaft der Länder (TdL). Russ: "Das sind nicht nur dicke Bretter, das sind ganze Holzblöcke, die wir da jetzt bohren müssen. Die Gewerkschaften haben in der vergangenen Woche von weit über hunderttausend Warnstreikenden eine enorme Rückendeckung bekommen. Ich hoffe, dass dieses Signal der Geschlossenheit und Kampfbereitschaft bei den Arbeitgebern angekommen ist."

Hintergrund

Der dbb beamtenbund und tarifunion fordert für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder 5,5 Prozent Einkommensplus, mindestens aber 175 Euro. Auszubildende sollen eine Entgelterhöhung von 100 Euro erhalten und dauerhaft übernommen werden. Von den Verhandlungen über den Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L) sind insgesamt 2,9 Millionen Beschäftigte betroffen: 800.000 Arbeitnehmer der Länder (ohne Hessen, das nicht Mitglied der TdL ist), für die der TV-L direkte Auswirkungen hat, sowie 2,2 Millionen Beamte und Versorgungsempfänger in Ländern und Kommunen (ohne Hessen), auf die der Tarifabschluss übertragen werden soll, um den Gleichklang der wirtschaftlichen und finanziellen Entwicklung im öffentlichen Dienst zu gewährleisten.

Weitere Informationen zur Einkommensrunde gibt es online: www.dbb.de

Pressekontakt:

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Dr. Frank Zitka
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