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Kölnische Rundschau: Kölnische Rundschau zur WM-Auslosung

    Köln (ots) - Alle Jahre wieder

    JOACHIM SCHMIDTzur WM-Auslosung

    Noch 26 Tage dauert es, bis auf vielen deutschen Fernsehbildschirmen an Silvester der Sketch "Dinner for one" zu sehen sein wird. Was das mit dem gestrigen Auslosungsprozedere für die Fußball-Weltmeisterschaft im kommenden Jahr zu tun hat, fragen Sie? Nun, die finale Feststellung von Miss Sophie, die da übersetzt lautet: Die gleiche Prozedur wie jedes Jahr!

    Freilich wird eine WM-Finalrunde nur alle vier Jahre ausgelost, aber dann ist es aus Sicht der deutschen Elf eben doch immer wieder das Gleiche: Man erwischt Gegner, gegen die zu gewinnen und den Gruppensieg zu sichern es keiner Herkulesaufgabe bedürfen sollte.

    Losglück nennt man das, und mit der deutschen Fußball-Nationalmannschaft wird es seit Jahrzehnten in einträchtige Verbindung gebracht.

    Wie von Bundestrainer Joachim Löw erhofft, startet seine Mannschaft bereits am dritten Veranstaltungstag in das Turnier, so dass die Zeit des Wartens bis zum Auftakt nicht zu lange dauert. Dann bildet Australien den idealen Auftaktgegner. Die Serben als zweiter Kontrahent leben längst mehr von den Meriten ihrer früheren Stars als von der Klasse ihrer heutigen Hauptakteure.

    <$19>D<$0>as sicherlich interessanteste Spiel folgt am letzten Gruppenspieltag in Johannesburg, also unweit des deutschen Quartiers. Denn die Mannschaft Ghanas bildet als einer der sechs afrikanischen Vertreter bei dieser WM natürlich einen ganz besonderen Reiz. Wobei man gespannt sein darf, welcher Mannschaft die Sympathien der südafrikanischen Fans, die in der Riesenarena mit ihren fast 95000 Plätzen die Majorität besitzen dürften, gehören.

    Von der auf Europäer so exotisch anmutenden Folklore des Gastgeberlandes konnten sich die Fernsehzuschauer bei der gestrigen Auslosung ein Bild machen - wenn sie nicht bei der Aneinanderreihung teils unsäglich langweiliger Einspieler die Lust verloren haben. Die Vorfreude auf das WM-Turnier sollte dadurch jedoch nicht geschmälert worden sein.

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