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Kölnische Rundschau: Kölnische Rundschau zur IW-Bildungsstudie

Köln (ots) - Erste Erfolge SANDRO SCHMIDT zur Bildungsstudie Die gute Nachricht zuerst: Es tut sich was im Bildungs system. Nach langer Stagnati on in den 80er und 90er Jah ren, als - parteiübergreifend - den Bundes- und Landesregie rungen Investitionen in die Köp fe junger Menschen schlicht zu teuer waren, sind die Verant wortlichen nach dem "Pisa-<> Schock" aufgewacht. Wenn etwa NRW im Leistungs check des Wirtschaftsinstitutes IW mit einem Ergebnis, mit dem das Land 2004 noch an dritter Stelle hinter Bayern und Baden-Württemberg gelegen hätte, vier Jahre später nach den Zahlen von 2006 vorletzter unter 16 Bundesländern wird, zeigt dies die Dynamik der Bil dungsanstrengungen insge samt. Es belegt aber auch, dass die 2005 abgelöste rot-<> grüne Landesregierung den Trend verschlafen hat. Nach den Mammutreformen in Schu len und Hochschulen unter Schwarz-Gelb in Düsseldorf darf man also gespannt sein, was der Vergleich der Bundes länder in zwei Jahren ergibt. Insgesamt belegt der äußerst detailreiche Bildungsmonitor, dass in den letzten Jahren schon manches besser gewor den ist - so kürzere Studienzei ten. Er bestätigt aber auch be kannte Mängel: Deutschland bildet zu wenig Ingenieure aus, das System der Ganztagsbe treuung steckt in den Kinder schuhen, Kinder mit Migrati onshintergrund werden zu we nig gefördert. Zum Ausruhen auf den Erfolgen bleibt also kei ne Zeit. Bildung ist der einzige Rohstoff, auf dem Deutschland seinen Wohlstand aufbauen kann. Pressekontakt: Kölnische Rundschau Jost Springensguth print@kr-redaktion.de Original-Content von: Kölnische Rundschau, übermittelt durch news aktuell

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