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Kölnische Rundschau: Kölnische Rundschau Kommentar zu Berlusconi

Köln (ots) - Zum Dritten THOMAS MIGGE, Rom, zur Wahl in Italien Nun also Silvio Berlusconi zum Dritten. Niemand hat te damit gerechnet, dass der Medienmogul einen so großen Sieg bei diesen Wahlen einfah ren würde. Jetzt stellt sich die bange Frage, was er mit dem großen Vorsprung anstellen wird. Seine künftige Regierungskoali tion sitzt so fest im Sattel, dass sie Italien wirklich regieren kann. Theoretisch kann der neue Regierungschef ohne Kompromissnotwendigkeiten jedes Gesetzesprojekt realisie ren, das ihm in den Sinn kommt. Vor allem auch Geset ze, von denen er persönlich und seine vielen Unternehmen profitieren. Fällt Italiens Anse hen wie während seiner letzten Regierungszeit 2001-2006 tief in den Keller? Die Verquickung persönlicher und staatlicher In teressen ließ das Lieblingsur laubsland der Deutschen als Bananenrepublik erscheinen. <$30> Initial über 2 Zeilen <$19>A<$0>ber vielleicht handelt Ber lusconi diesmal politisch verantwortungsbewusster. Denn im Grunde seines Her zens hegt er einen verwegenen Traum. Er würde zu gern nach seiner Regierungszeit Italiens Staatspräsident werden. Das aber geht nur, wenn er nicht er neut so aggressiv auftritt wie in der Vergangenheit. Vielleicht wird er ja alle überraschen und gemeinsam mit der Opposition dringende Reformen einleiten, um Italiens Wirtschaft anzukur beln, den sozial und wirtschaft lich vernachlässigten Süden zu stärken und die immer größer werdende Kluft zwischen Arm und Reich zu verringern. Viel leicht wird ja auch aus diesem Saulus ein aufrechter Paulus. Pressekontakt: Kölnische Rundschau Jost Springensguth print@kr-redaktion.de Original-Content von: Kölnische Rundschau, übermittelt durch news aktuell

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