ABDA Bundesvgg. Dt. Apothekerverbände

Apotheker klären über richtige Antibiotika-Einnahme auf

Flyer zum Umgang mit Antibiotika jetzt neu unter www.abda.de/antibiotika.html . Weiterer Text über OTS und www.presseportal.de/pm/7002 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/ABDA Bundesvgg. Dt. Apothekerverbände"

Berlin (ots) - Antibiotika könnten langfristig ihre Wirksamkeit verlieren. Immer häufiger kommt es zu Infektionen durch resistente Bakterien, bei denen die klassischen Antibiotika nicht mehr wirken. "Durch eine verantwortungsvolle Anwendung von Antibiotika können Resistenzen vermieden werden. Jeder Patient ist mit dafür verantwortlich, dass Antibiotika wirksam bleiben", sagt Karin Graf, Mitglied des Geschäftsführenden Vorstands der ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. "Die Apotheken klären deshalb über den richtigen Umgang mit Antibiotika auf." Anlässlich des Europäischen Antibiotikatags am 18. November 2014 bieten Apotheken für Patienten einen Flyer mit dem Titel "7 Tipps für den richtigen Umgang mit Antibiotika" an.

1. Antibiotika sollten ausschließlich nach ärztlicher Verordnung  
   angewendet werden.
2. Antibiotika sollten so lange und in der Dosierung eingenommen
   werden, wie vom Arzt vorgesehen.
3. Apotheker informieren Patienten über Wechselwirkungen und geben
   Einnahmehinweise. Einige Antibiotika werden durch Kalzium in ihrer
   Wirkung gestört. Sie sollten deshalb nicht mit Milch oder
   kalziumreichen Mineralwässern eingenommen werden. Idealerweise
   nimmt man die Tabletten mit einem großen Glas Wasser ein.
4. Reste von Antibiotika sollten nicht aufgehoben oder von Patienten
   bei der nächsten Infektion auf eigene Faust eingenommen werden.
5. Ärztlich verordnete Antibiotika sollten nicht an andere Patienten
   weitergegeben werden.
6. Antibiotika sollten über den Hausmüll entsorgt werden, aber nicht
   über die Toilette oder das Waschbecken. Die Entsorgung von
   Antibiotika über das Abwasser verbreitet die Substanzen in die
   Umwelt und fördert so die Entstehung von Resistenzen. Einige
   Apotheken bieten als freiwilligen Service an, Arzneimittelreste zu
   entsorgen.
7. Viele Infektionen können durch einfache Hygienemaßnahmen vermieden
   werden. Empfehlenswert ist auch eine Grippeimpfung. 

Diese Pressemitteilung und weitere Informationen stehen unter www.abda.de

Pressekontakt:

Dr. Reiner Kern, Tel. 030 40004-132, Fax -133, presse@abda.de

Dr. Ursula Sellerberg, Tel. 030 40004-134, Fax -133,
u.sellerberg@abda.de

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