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ABDA Bundesvgg. Dt. Apothekerverbände

Nicht jedes Abführmittel ist langfristig unbedenklich

Berlin (ots)

Wer langfristig unter Verstopfung leidet, sollte
sich vom Apotheker individuell beraten lassen. "Rezeptfreie 
Abführmittel wirken zuverlässig. Aber einige Wirkstoffe sollten ohne 
ärztlichen Rat nicht länger als ein bis zwei Wochen eingenommen 
werden. Fragen Sie Ihren Apotheker nach langfristig unbedenklichen 
Alternativen", rät Erika Fink, Präsidentin der Bundesapothekerkammer.
Jeden Tag lösen Apotheker allein in der Selbstmedikation mehr als 
300.000 Arzneimittelbezogene Probleme. Das ergab eine Studie der ABDA
- Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. Dass ein Medikament 
zu lange angewendet wird, steht auf Platz drei der häufigsten Fehler.
Dauerhaft eingenommen können einige Abführmittel selbst eine 
Verstopfung verursachen.
Apotheker raten von einer Selbstmedikation grundsätzlich ab bei 
chronischer Verstopfung. Wenn rezeptfreie Abführmittel nicht 
ausreichend wirken oder dauerhaft benötigt werden, sollten Patienten 
einen Arzt aufsuchen. Ein Arzt sollte unter anderem auch dann zu Rate
gezogen werden, wenn die Verstopfung mit Symptomen wie Übelkeit, 
Fieber oder krampfartigen Bauchschmerzen verbunden ist, wenn Blut im 
Stuhl erkennbar ist oder wenn sich Verstopfung und Durchfall 
abwechseln.
Verstopfung ist besonders im Alter weit verbreitet: Mehr als jeder
vierte Bundesbürger über 65 Jahren leidet daran, vor allem Frauen. 
Eine chronische Verstopfung ist in der Regel harmlos, vermindert aber
die Lebensqualität. Oft sind Völlegefühl oder starkes Pressen bei der
Stuhlentleerung die Hauptbeschwerden. Die oft befürchtete 
"Selbstvergiftung" durch eine zu seltene Darmentleerung gibt es aber 
nicht. Eine  ballaststoffreiche Ernährung normalisiert die 
Darmtätigkeit nicht immer zufriedenstellend. Zudem wirken einige 
Lebensmittel wie Schokolade oder schwarzer Tee stopfend. Auch einige 
Medikamente können den Darm träge machen, zum Beispiel starke 
Schmerzmittel oder Arzneimittel gegen Parkinson.
Diese Pressemitteilung und weitere Informationen stehen unter 
www.abda.de

Pressekontakt:

Dr. Ursula Sellerberg, MSc
Stellv. Pressesprecherin
Tel. 030 40004-134
E-Mail: u.sellerberg@abda.aponet.de
www.abda.de

Original-Content von: ABDA Bundesvgg. Dt. Apothekerverbände, übermittelt durch news aktuell

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