Stadtwerke Düsseldorf AG

Stadtwerke Düsseldorf AG weiter im Wettbewerb erfolgreich: Über 25.000 neu gewonnene Stromkunden und solides Ergebnis 2007

Düsseldorf (ots) - Die Stadtwerke Düsseldorf AG befinden sich auf einem soliden Wachstumskurs und setzen damit die positive Entwicklung der letzten Jahre fort. Auch im Geschäftsjahr 2007 hat sich das Unternehmen im Wettbewerb sehr gut behauptet: "Der Umsatz stieg um 34 Prozent auf rund 1,8 Milliarden Euro. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit erreichte 94,6 Millionen Euro, ein Plus von rund 10 Prozent. Ein deutlicher Zuwachs beim Stromabsatz hat witterungsbedingte Rückgänge bei der Erdgas- und Fernwärmeversorgung mehr als kompensiert", erläutert Markus F. Schmidt, Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Düsseldorf. Die Trinkwasserabgabe auf konstantem Niveau, der sehr gute Auslastungsgrad der Müllverbrennungsanlage und die erfolgreiche Neukundenakquisition haben ebenfalls zu dem positiven Ergebnis beigetragen. Zum Jahresende 2007 bezogen bereits über 100.000 Kunden jenseits der Stadtgrenzen der Landeshauptstadt Strom von den Stadtwerken Düsseldorf. Auch im Gasgeschäft sucht das Unternehmen seine Chance im Wettbewerb: Als einer der ersten regionalen Energieversorger verkaufen die Stadtwerke Düsseldorf seit kurzem Erdgas außerhalb ihres eigenen Netzgebietes.

Für die kommenden Jahre stehen laut Schmidt die Zeichen weiter auf Wachstum: "Durch die dramatischen Verteuerungen in der Energiebeschaffung und dem stetig zunehmenden Wettbewerbsdruck werden die Rahmenbedingungen zwar immer schwieriger - unser Ziel bleibt es aber weiterhin, mit wettbewerbsfähigen Energiepreisen und intelligenten Konzepten für Partnerschaften und Kooperationen weiter zu wachsen". Die Voraussetzungen dafür haben die Stadtwerke Düsseldorf durch die erfolgreiche Umsetzung einer Reihe von Projekten geschaffen. So konnten beispielsweise im Rahmen eines Kostensenkungsprogramms 2007 die Aufwendungen um über sechs Millionen Euro reduziert werden. Bis 2011 sollen die Einsparungen insgesamt einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag erreichen.

Zum Jahresende ging im südlichen Düsseldorfer Stadtteil Garath das neue Biomasseheizkraftwerk der Stadtwerke Düsseldorf planmäßig in Betrieb, eine der größten Anlagen dieser Art in Nordrhein-Westfalen. "40 Prozent des Wärmebedarfs der 20.000 Garather Bürgerinnen und Bürger werden seitdem umweltfreundlich hergestellt", erläutert Schmidt.

Bundesweite Beachtung fand das Unternehmen durch das Projekt "LED für die öffentliche Beleuchtung". Erstmalig in Deutschland wurden in Zusammenarbeit mit dem Amt für Verkehrsmanagement der Landeshauptstadt und der Fachhochschule Südwestfalen zwei komplette Düsseldorfer Straßenzüge mit dieser innovativen Technik ausgestattet. Dadurch sollen Energieeinsparungen von bis zu 50 Prozent möglich sein.

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Die Zukunft der Energieversorgung in Düsseldorf skizzieren die Stadtwerke Düsseldorf in ihrem "Energieprogramm 2020", das sie im vergangenen Herbst vorgestellt haben. Kerngedanke dieses Konzeptes ist laut Schmidt der Anspruch, "ein hohes Maß an Umwelt- und Klimaschutz bei gleichzeitig günstigen Energiepreisen und hoher Versorgungssicherheit auch langfristig zu gewährleisten." In diesem Rahmen werden zahlreiche Projekte und Anlagen auf Basis erneuerbarer Energien vorangetrieben. Das Energieprogramm 2020 wird vom Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI) begleitet und kontrolliert.

Wesentlicher Bestandteil dieses Konzeptes sind die Planungen für einen neuen Kraftwerksblock am Standort Lausward, der nach dem umweltschonenden Verfahren der Kraft-Wärme-Kopplung gleichzeitig Strom und Fernwärme produzieren soll. "Der neue Kraftwerksblock ist als Ersatz für unsere größte Erzeugungseinheit, Block Emil, vorgesehen, der nach 35 Betriebsjahren auf das Ende seiner Laufzeit zusteuert. Eigene leistungsfähige Kraftwerke zu besitzen ist nicht nur von besonderer Bedeutung, um faire Energiepreise anbieten zu können, sondern auch, um ein hohes Maß an Versorgungssicherheit gewährleisten zu können. Insofern handelt es sich um eine Entscheidung von elementarer Wichtigkeit - sowohl für die Stadt als auch für unser Unternehmen. Entsprechend umsichtig bereiten wir sie vor", erläutert Schmidt. Im Sommer dieses Jahres werden die Stadtwerke Düsseldorf über den weiteren Fortgang des Projektes entscheiden. Die aktuellen Prüfungen betreffen zwar laut Schmidt den Brennstoff Steinkohle - dennoch werden andere Energieträger "nicht aus den Augen verloren".

Für die Energiepreise in Düsseldorf zeichnet sich kein einheitliches Bild ab: "Wenn sich der dramatische Anstieg der Erdgasbeschaffungskosten fortsetzt, werden wir zwangsläufig in den nächsten Monaten die Gaspreise erhöhen müssen. Bei der Stromversorgung sind wir optimistischer. Durch unsere eigenen Kraftwerke sind wir in der Lage, die Preise in nächster Zeit konstant zu halten," so der Vorstandsvorsitzende.

Am 31.12.2007 arbeiteten 2.603 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei den Stadtwerken Düsseldorf, davon 104 Auszubildende.

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