Ford-Werke GmbH

Produktion des neuen Ford Fiesta angelaufen

Produktion des neuen Ford Fiesta angelaufen
Den ersten neuen Ford Fiesta fuhren de Koelner Oberbuergermeister Fritz Schramma (links) und Ford-Vorstandsvorsitzender Rolf Zimmermann gemeinsam vom Band.

    - Querverweis: Bilder werden über obs versandt und sind abrufbar unter: http://www.presseportal.de/galerie.htx?type=obs

    Köln ( ots) - Die Serienfertigung des neuen Ford Fiesta ist am
Freitag, 30. November 2001, im Stammwerk Köln-Niehl der Ford-Werke AG
angelaufen. Gemeinsam mit dem Kölner Oberbürgermeister Fritz Schramma
fuhr Rolf Zimmermann, Vorstandsvorsitzender der Ford-Werke AG, das
Premierenmodell vom Band. Im Frühjahr 2002 kommt das neue Modell auf
den Markt. Ford beabsichtigt, im nächsten Jahr 280.000 Einheiten des
Fiesta in Köln zu produzieren. Die Fertigungskapazität des Kölner
Werkes liegt bei 405.000 Einheiten pro Jahr und wird in der Folge
erreicht.
    
    "Der heutige Tag markiert den Beginn eines neuen technischen
Zeitalters", erklärte Rolf Zimmermann. "Nach dem völligen Umbau ist
unser Werk beispielhaft für die Automobilfertigung in Europa. Die
Produktionszeit für einen Fiesta sinkt durch die modernen Anlagen um
über 30 Prozent von bisher 24 auf nun 16 Stunden."
    
    Neue Maschinen und Fertigungsanlagen, neue Arbeitsstrukturen und
modernste Logistiksysteme - das sind die wesentlichen Neuerungen, mit
denen das Unternehmen Maßstäbe innerhalb der Spitzengruppe
europäischer Automobilwerke setzt. Neue Standards in der Fertigung
setzt das Werk darüber hinaus mit hundertprozentig flexiblen
Produktionsanlagen im Karosseriebau, der europaweit schnellsten
Karosserieteile-Presse und mit der ersten gabelstaplerfreien und
absolut flexiblen Endmontage in der Automobilindustrie. Dank der
zahlreichen modernen Fertigungseinrichtungen trägt das Kölner Werk
als "lead plant" die weltweite Verantwortung für die Entwicklung und
Erprobung neuer Fertigungsverfahren bei der Produktion von
Kleinwagen.
    
    Über eine Milliarde Mark wurden von Ford und seinen Lieferanten
insgesamt in die Modernisierung der Fiesta-Produktion in Köln
investiert. Die Bauteile und Komponenten der im Industriepark
angesiedelten zwölf Zulieferer werden damit nicht nur "just in time",
sondern auch "in sequence", also genau zur richtigen Zeit und in
exakter Baureihenfolge über ein zwölf Kilometer langes
Transportsystem an der Ford-Produktionslinie eintreffen. So entfallen
pro Tag zahlreiche Lkw-Fahrten, die nötig wären, um die Bauteile zum
Montageort zu transportieren. Mit der Ansiedlung der Zulieferer im
Ford Industriepark Köln werden  800 Arbeitsplätze neu entstehen.
    
    Eine groß angelegte Qualitätsoffensive im Werk umfasst neben dem
beinahe komplett neuen Maschinenpark vor allem neue
Arbeitsstrukturen. Die nun sechs Mitglieder starken Produktionsteams
rücken ins Zentrum des Fertigungsprozesses. 515 Arbeitsgruppen sind
für die Ausarbeitung und Durchführung der Montageprozesse, die
Materialbeschaffung, für die Instandhaltung der Maschinen und für die
Qualitätskontrollen verantwortlich. Jede dieser Arbeitsgruppen
begreift sich als "eigenständiges Unternehmen", ist zuständig für
einen bestimmten Teil der Fertigung und gibt dieses Produkt an das
nächste Team weiter.
    
    In Training und Weiterbildung seiner Beschäftigten investierte die
Ford-Werke AG vor dem Anlauf des neuen Fiesta 35 Millionen Mark. Die
über 4.000 Mitarbeiter der Kölner Fahrzeug-Fertigung absolvierten
insgesamt 250.000 Trainingsstunden, die sich auf 120 unterschiedliche
Kurse verteilen.
    
      

ots Originaltext: Ford
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