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HA Schult: Ford Fiesta wird zum Aquarium
Blickfang bei der Preisverleihung zum "ÖkoGlobe 2010" in Köln (mit Bild)

Ein besonderes Exemplar ist der goldfarbene "Ford Fiesta Aquarium", den der Aktionskünstler HA Schult anläßlich der Verleihung des Umweltpreises "Ökoglobe 2010" gestaltet hat. Unser Fotos zeigt HA Schult und seine Muse Elke Koska mit dem Kunst- Auto. Foto: Lothar Stein/Ford/obs Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke ...

Köln (ots) - "Meere bestimmen unser Leben und unser Klima", meint HA Schult. Meereswasser hat der Kölner Aktionskünstler symbolhaft eingefangen - in einem Ford Fiesta, dessen Inneres unter der Leitung von Schults Muse Elke Koska innerhalb der letzten zwei Wochen zum Aquarium gestaltet wurde.

Der goldfarbene Ford Fiesta "Aquarium" war Blickfang bei der Preisverleihung zum Umweltpreis "ÖkoGlobe", der von HA Schult initiiert wurde und am Dienstag, 7. September 2010, zum vierten Mal für herausragende und zukunftsweisende Umwelt-Technologien und - Entwicklungen der Automobilindustrie vergeben wird. HA Schult erläutert die Idee des Umweltpreises: "Wir wollen aufräumen mit dem Berg aus Vorurteilen, dass umweltverträgliche Autos unsexy, öde und langweilig sind. Das Auto der Zukunft entsteht im Kopf."

"Kleine und große, dicke und dünne Fische im Wasser des Meeres gehen eine Verbindung mit dem Ford Fiesta ein", so HA Schult. Als Symbol baut das einmalige Sondermodell Ford Fiesta Aquarium damit Brücken zwischen umweltgerechter Fahrzeugtechnologie und den Weltmeeren, die der Künstler durch den Müll der Menschen bedroht sieht.

Müll - das ist seit der Vermüllung der Münchener Schackstraße im Jahre 1969 eines der großen Themen für den Umweltkünstler HA Schult (71): An einem Wochenende im Juni 2010 baute er in Rom unterhalb der Engelsburg temporär sein "Save the Beach-Hotel" aus dem Müll auf, der an den Stränden in Belgien, Deutschland, Spanien und Portugal gesammelt wurde. Für jeweils nur eine Nacht konnten sich dort Gäste einquartieren.

Daneben arbeitet der 1939 in Parchim geborene Künstler, der seit 1992 in Köln und Berlin lebt, weiterhin an seinem Projekt der "Müllmenschen": Im kommenden Jahr werden die lebensgroßen Figuren in der Arktis (Position: 74° 12´ N) zu sehen sein. Das wird die vorerst letzte Station der über 1.000 Müllmenschen sein, die seit 1998 an bedeutenden Plätzen in aller Welt ausgestellt wurden, so beispielsweise auf dem Roten Platz in Moskau, der Chinesischen Mauer, dem Grand Place in Brüssel, am Matterhorn in Zermatt, dem Roncalliplatz in Köln, vor den Pyramiden in Gizeh und auf der Piazza del Popolo in Rom.

Der "ÖkoGlobe"-Preis wird seit 2007 jährlich in zehn Kategorien vergeben in Zusammenarbeit von HA Schult mit der Universität Duisburg-Essen (Institut für Automobilwirtschaft sowie ÖkoGlobe-Institut), den DEVK-Versicherungen und dem Automobil-Club Verkehr (ACV). Sprecher der Jury ist Prof. Dr. Ferdinand Dudenhöffer, Direktor des CAR-Institutes der Universität Duisburg-Essen, die Jurymitglieder sind Matthias Machnig, Thüringer Minister für Wirtschaft, Arbeit und Technologie, Prof. Dr. Claudia Kemfert, Lehrstuhlinhaberin für Energieöko-nomie an der Hertie School of Governance, Berlin, HA Schult, Prof. Dr.-Ing. Jürgen Brauckmann, Vorstandsmitglied des TÜV Rheinland Berlin Brandenburg Pfalz e.V. und Engelbert Fassbender, Vorstandsmitglied der DEVK-Versicherungen.

In Köln ist Umweltkünstler HA Schult bekannt geworden durch seine Aktion "Fetisch Auto", bei der er 1989 mehrere Ford Fiesta zu Kunstobjekten werden ließ. So wurde der Ford Fiesta etwa zur Marmorskulptur verfremdet; wurde zu einer Welle in den Rheinfluten und zum "Goldenen Vogel". Dieses Kunstwerk steht seit dem 25. April 1991 auf dem Turm des Kölnischen Stadtmuseums. Anfangs noch als Kunstwerk umstritten und von dem ehemaligen Kölner Regierungspräsidenten Franz Josef Antwerpes mehrere Jahre lang kritisiert, ist der "Goldene Vogel" inzwischen zum Liebling vieler Kölner und darüber hinaus zum Publikumsmagneten des Kölnischen Stadtmuseums sowie zum Fotomotiv für Touristen in Köln geworden.

Der "Goldene Vogel" ist 6,20 m lang, 3,50 m hoch und zehn Meter breit. Sein Gesamtgewicht beträgt vier Tonnen. Das "Nest" des Goldvogels, der Treppenturm des Kölnischen Stadtmuseums, stammt aus dem 16. Jahrhundert. Er hat eine Höhe von 20 Meter und einen Durchmesser von 3,50 Meter.

Mehr Informationen im Internet: www.haschult.de und www.oeko-globe.de

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