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107 Ford-Mitarbeiter helfen bei der Bergung des historischen Kölner Stadtarchivs
Spontanes Community-Involvement-Projekt in Kooperation mit der Stadt Köln

Köln (ots) - 107 Mitarbeiter der Ford-Werke in Köln helfen ab dieser Woche bei der Bergung und Sicherung der gefundenen Archivalien des am 3. März in der Kölner Innenstadt eingestürzten historischen Kommunalarchivs. In insgesamt zwölf Schichten tragen 101 ehrenamtliche Helfer vorerst noch bis zum 30. Juli im Erstversorgungszentrum in Köln-Porz dazu bei, die Fundstücke zu sichten, zu säubern oder zu verpacken. Sechs weitere Helfer unterstützen die Bergungsarbeiten in der Severinstraße.

Die Helfer im Erstversorgungszentrum befreien die Archivalien mit einem Handfeger von Schutt und Staub, kategorisieren diese grob und bereiten sie für die Trockenkammer vor, die verhindert, dass Restfeuchtigkeit in den Materialien verbleibt. Anschließend werden sie detailliert in einer Datei erfasst und zum Abtransport in andere Archive verpackt. Die Arbeit der Helfer am Unglücksort direkt umfasst das Verpacken des durchweg staubbelasteten Archivgutes in Kartons, die dann zur Reinigung ins Erstversorgungszentrum transportiert werden.

Deutlich mehr Beschäftigte noch hatten dem Bergungs-Team rund um Dr. Bettina Schmidt-Czaia, der Leiterin des Historischen Archivs der Stadt Köln, spontan Hilfe angeboten, mussten aber aufgrund strenger gesundheitlicher Auflagen absagen.

"Community Involvement" ist ein Programm von Ford zur Förderung und Anerkennung des bürgerschaftlichen Engagements. In der Praxis bedeutet dies, dass Ford-Beschäftigte am Standort Köln und Umgebung mit Unterstützung des Unternehmens ehrenamtlich ihr Know-how und ihre Arbeitskraft für die Realisierung von Projekten zum Wohle der Gemeinschaft zur Verfügung stellen. Zur Auswahl stehen Projekte aus den Themenfeldern Gesundheit und Soziales; Umwelt und Naturschutz; Sport; Kunst und Kultur; Bildung und Wissenschaft sowie Hilfs- und Rettungsdienste. Die Ford-Mitarbeiter engagieren sich ehrenamtlich in diesen Projekten und werden dafür bis zu 16 Arbeitsstunden oder zwei bezahlte Arbeitstage pro Jahr von ihrer eigentlichen beruflichen Tätigkeit freigestellt.

Ford ist dafür bisher mit etlichen Preisen ausgezeichnet worden. Allein dieses Jahr haben sich bereits rund 516 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in über vierzig Projekten ehrenamtlich engagiert. Insgesamt haben sich seit Beginn der Community Involvement-Initiative im Mai 2000 rund 7.500 Beschäftigte an knapp 840 Projekten beteiligt.

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