Arzneimittel und Kooperation im Gesundheitswesen e.V. (AKG)

Zu den Aussagen der KBV erklärt der AKG: Anwendungsbeobachtungen verbessern die Versorgung

Berlin (ots) - Anwendungsbeobachtungen sind wichtige Instrumente, um die Auswirkungen von Arzneimitteln in der täglichen Versorgung zu überprüfen. Auch nach einer Zulassung ist die Alltagsverträglichkeit eines Arzneimittels noch nicht nachgewiesen. Deshalb bedarf es weitergehender Untersuchungen. "AWBs als reine Marketinginstrumente zu verunglimpfen ist nicht ziel führend. Es ist richtig, dass das Instrument in der Vergangenheit nicht immer sinnvoll eingesetzt worden ist. Des-halb haben wir mit dem AKG auch eine Instanz geschaffen, die im Rahmen einer freiwilligen Selbstkontrolle hier klare Regeln aufgestellt hat. AWBs sind nur dann geeignet, wenn sie tatsächlich Erkenntnisgewinn bringen, transparent sind und die Vergütung der ärztlichen Dokumentation auch angemessen ist. Dies haben wir in unserem Kodex klar geregelt", erklärte Kai Christian Bleicken, Geschäftsführer des AKG - Arzneimittel und Kooperation im Gesundheitswesen e. V.

Im AKG sind über 100 Unternehmen der pharmazeutischen Industrie Mitglied. Sämtliche Unternehmen des BPI, die verschreibungspflichtige Arzneimittel vertreiben, haben sich einer freiwilligen Selbstkontrolle angeschlossen.

Der AKG wurde im November 2007 gegründet und ist mit über 100 Firmen die mitgliederstärkste Organisation der freiwilligen Selbstkontrolle im Bereich der pharmazeutischen Industrie. Für den AKG hat die Einhaltung kodifizierter Wettbewerbs- und Verhaltensregeln nach dem praxisorientierten Grundsatz 'Prävention vor Sanktion' oberste Priorität. Als Einrichtung der Selbstkontrolle der pharmazeutischen Industrie unterstützt der AKG seine Mitglieder dabei, für ein transparentes und faires Unternehmensverhalten in der Zusammenarbeit der Pharmaindustrie mit den medizinischen Fachkreisen zu sorgen. Das Verfahren der internen Selbstkontrolle schließt insbesondere die Beratung und die Mediation, aber auch die Sanktion von vereinsinternen Verstößen gegen den AKG-Verhaltenskodex ein.

Pressekontakt:

Kai Christian Bleicken

Arzneimittel und Kooperation im Gesundheitswesen AKG e.V.
Friedrichstraße 147
10117 Berlin
Telefon 030/300 19 09 - 30
Fax 030/300 19 09 - 33
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