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Wie krank macht unsere Nahrung ?
National Geographic Deutschland: Neueste Zahlen vom Robert-Koch-Institut: Jährlich rund 200.000 Lebensmittel-Infektionen

Hamburg (ots) - Ursachen sind mangelnde Hygiene und Unkenntnis bei der Verarbeitung / Pro- und Contra-Übersicht zur Gentechnologie Es geht um Hackfleisch, Eier und sogar Salat: Regelmäßig zieht das Robert-Koch-Institut in Berlin Bilanz über verunreinigte Lebensmittel und neue gefährliche Bakterienstämme. In Deutschland werden jedes Jahr rund 200.000 Fälle von Infektionen durch Lebensmittel gemeldet, schätzungsweise 3 von 1000 Menschen sterben durch krank machende Erreger. NATIONAL GEOGRAPHIC DEUTSCHLAND untersucht in seiner aktuellen Ausgabe (Heft 5/02, EVT 29.04.2002), wie sicher unsere Nahrung ist. Häufig sind mangelnde Hygiene bei der Produktion, aber auch bei der Endverarbeitung in heimischen Küchen und Restaurants die Ursache für Keimbefall. Viele der Mikroben leben im Darm der gezüchteten Tiere. Während der Schlachtung kann der Darminhalt das verarbeitete Fleisch verunreinigen. Ist das Wasser verkeimt, übertragen sich die Bakterien beim Waschen ebenso auf Obst und Gemüse. Die hartnäckigen Mikroben haften auf Küchentüchern, Messern und Arbeitsflächen, von wo aus sie leicht auf Hände und andere Lebensmittel gelangen können. Doch nur wenige Verbraucher wissen, wie sie ihre Nahrung richtig zubereiten. Jüngst wurde eine Übersicht über die Ursachen von Lebensmittelinfektionen zusammengestellt: Die häufigsten Fehler sind falsche Zubereitungstemperaturen (42%) und unzureichende Hygiene bei Menschen und Arbeitsgeräten (19%), so NATIONAL GEOGRAPHIC DEUTSCHLAND. Auch in Nahrungsmitteln, die aus dem Ausland kommen, lauern Gefahren. Verbraucher, die ganzjährig nicht auf Mangos, Erdbeeren und Pfirsiche verzichten wollen, machen sich von den auswärtigen Hygienebedingungen abhängig. Noch gibt in den meisten produzierenden Drittländern kaum Richtlinien für Lebensmittelsicherheit. Vielfach werden auch Pestizide in unkontrolliertem Maß eingesetzt. Zwar könnte die Gentechnik helfen, Nutzpflanzen zu produzieren, die selber Insektengift gegen Schädlinge erzeugen und den Einsatz von Pestiziden dadurch verringern. Doch warnen Wissenschaftler auch vor den Nachteilen dieser Technologie. Ein ausgewogener Pro- und Contra-Bericht über Chancen und Risiken der Gentechnik ist jetzt im aktuellen NATIONAL GEOGRAPHIC DEUTSCHLAND nachzulesen. ots Originaltext: NATIONAL GEOGRAPHIC DEUTSCHLAND Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de Für Rückfragen: NATIONAL GEOGRAPHIC DEUTSCHLAND Myriam Reinwein Fon: +49 (0) 40-3703-5526 Fax: +49 (0) 40-3703-5599 Mail: reinwein.myriam@ng-d.de GUTE PROJEKTE Georgia Fritz Fon: +49 (0) 40-401 5000 Fax: +49 (0) 40-40 42 47 Mail: info@gute-projekte.de Digitalisierte Fotos können per Mail oder ISDN verschickt werden. Bitte rufen Sie uns an! Weitere Informationen zu den aktuellen Themen im Heft und der spannenden Welt von NATIONAL GEOGRAPHIC finden Sie im Internet unter www.nationalgeographic.de. Original-Content von: Gruner+Jahr, NATIONAL GEOGRAPHIC DEUTSCHLAND, übermittelt durch news aktuell

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