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Jugendliche fordern von geplanter UNESCO-Weltkonferenz "Bildung für nachhaltige Entwicklung": Mehr Förderung von Nachhaltigkeitsthemen

Bunte Zukunftsvision der Theatergruppe Antagon beim Jungen Zukunftsforum "Visions, Values, Action" in Bad Honnef bei Bonn im Vorfeld der UNESCO-Weltkonferenz. Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Abdruck bitte unter Quellenangabe: "obs/World Future Council"

Bad Honnef (ots) - "Wissen ist im Überfluss vorhanden. Was uns fehlt, ist wirkliches Verstehen und Kooperieren, um die dringenden globalen Probleme jetzt zu lösen!" Das ist der zentrale Appell von über 140 jungen Erwachsenen aus mehr als 30 Ländern an die UN Organisation für Erziehung, Wissenschaft und Kultur UNESCO. Die jungen Abgesandten aus fünf Kontinenten haben den Aufruf während des dreitägigen Jugendforums "Vision, Values, Action" erarbeitet. Sie fordern, dass Umweltschutz, Bildung, Frieden und soziale Gerechtigkeit verstärkt in den Bildungs-Mittelpunkt rücken. Maricela Rodriguez, 22, Studentin aus Kolumbien: "In meinem Land gibt es viele Konflikte. Deshalb ist es wichtig, dass wir schon in der Schule mehr über gewaltfreie Konfliktlösung und gegenseitigen Respekt lernen! Außerdem muss es mehr Austauschprojekte geben - und zwar nicht nur für Reiche."

Die UNESCO überprüft ab Ende März, welche Ziele zur Halbzeit der 2005 ausgerufenen "UN-Dekade Bildung für nachhaltige Entwicklung" erreicht wurden. Im Vorfeld dazu hatten der World Future Council, die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb, die Ökumenische Initiative Eine Welt und das Katholisch-Soziale Institut junge Menschen eingeladen, eigene Positionen zur Weltkonferenz zu formulieren. Von Freitag, den 23. bis Sonntag, den 25. Januar 2009 hatten sie hierzu im Rahmen von Podiumsdiskussionen, Workshops und Theateraktionen Raum.

Beraten wurden die Teilnehmer während des Zukunftsforums von Wissenschaftlern, unter anderem dem Physiker und Friedensaktivisten Prof. Hans-Peter Dürr vom World Future Council. "Unsere Schulen sind zu sehr auf reine Wissensvermittlung ausgerichtet", so Dürr. "Davon müssen wir wegkommen: wir brauchen mehr Auseinandersetzung mit der realen Welt, mit dem erlebten Leben."

Die Jugendlichen haben ihre Kernforderungen in einem Video-Appell zusammengefasst, der zum Abschluss des Forums uraufgeführt wurde. Er wird ab Ende Februar auf den Webseiten der Organisatoren zur Verfügung stehen und der UNESCO Konferenz im März überreicht.

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