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Weichenstellung für die zweite Ausbaustufe des Trianel Windpark Borkum
Trianel und EWE schließen Joint Venture

Weichenstellung für die zweite Ausbaustufe des Trianel Windpark Borkum / Trianel und EWE schließen Joint Venture
Weichenstellung für die zweite Ausbaustufe des Trianel Windpark Borkum / Trianel und EWE schließen Joint Venture. Offshore-Windpark Borkum West in der Nordsee / Borkum West offshore wind farm in the North Sea. Anlagen/turbines: 40 x Adwen AD 5-116, 13.8.2015. (c) Foto: Adwen / Jan Oelker, 2015, jan.oelker@gmx.de. Weiterer Text über ots und ...

Oldenburg, Aachen (ots) - Die kommunal verankerte EWE AG aus Oldenburg und die Stadtwerke-Kooperation Trianel aus Aachen haben ein Joint Venture über die gemeinsame Entwicklung der zweiten Ausbaustufe des Trianel Windpark Borkum (TWB II) mit 200 MW besiegelt. "Unsere Partnerschaft wird von unterschiedlichen Erfahrungen profitieren", stellt Ines Kolmsee, Vorstand Technik der EWE AG, fest: "EWE bringt seine Expertise aus der Entwicklung und dem Betrieb des ersten deutschen Offshore-Windparks alpha ventus und des ersten kommerziellen Offshore-Windparks Riffgat mit. Trianel wird ihre Erkenntnisse aus der Entwicklung des ersten kommunalen Offshore-Windparks Trianel Windpark Borkum einbringen." Kolmsee betont: "Wir freuen uns, als gleichberechtigte Partner den kommunalen Offshore-Ausbau mit dem gemeinsamen Projekt weiter voranzutreiben."

Mitte Juli 2015 hat Trianel rund 45 Kilometer vor der Küste der Nordseeinsel Borkum 40 Windenergieanlagen mit 200 Megawatt (MW) Leistung vollständig in Betrieb genommen. Mit der jetzt vereinbarten Kooperation wird eine wesentliche Voraussetzung für die zweite Ausbaustufe des Trianel Windpark Borkum mit weiteren 200 Megawatt geschaffen. "Das Joint Venture mit EWE schafft die Basis für den geplanten Baubeschluss im nächsten Jahr", erklärt Sven Becker, Sprecher der Geschäftsführung der Trianel GmbH. "Mit EWE haben wir einen erfahrenen Offshore-Partner gefunden, der auch die besonderen Investitionsvoraussetzungen von Stadtwerken kennt", betont Becker. EWE und Trianel werden das Projekt gemeinsam zur Baureife bringen. EWE hält zunächst einen 40-Prozent-Anteil an der Projektentwicklung. Ob sich EWE auch an der Investition zur konkreten Umsetzung des Parks beteiligt, wird im Jahr 2016 entschieden.

Während der ersten Ausbaustufe hat Trianel bereits wesentliche Voraussetzungen für die Weiterentwicklung auf 400 MW gelegt. Neben der Genehmigung durch das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie ist die parkinterne Umspannplattform bereits vorhanden. "Trianel hat mit ihren Vorarbeiten eine hervorragende Ausgangssituation geschaffen. Mit unserem Gemeinschaftsunternehmen, der Trianel Windkraftwerk Borkum II, bündeln wir unsere Kräfte und werden auch die zweite Ausbaustufe zum Erfolg führen", so Kolmsee. Die erste Ausbaustufe des Trianel Windpark Borkum wird pro Jahr auf Basis der erwarteten über 4.000 Volllaststunden rund 800 Gigawattstunden Strom (800 Mio. kWh) produzieren. Die Strommenge reicht rechnerisch aus, um 200.000 Haushalte zu versorgen. 33 Stadtwerke und Regionalversorger aus Deutschland, den Niederlanden, Österreich und der Schweiz und die Aachener Stadtwerke-Kooperation Trianel haben für die erste Ausbaustufe des Offshore-Windparks rund 1 Milliarde Euro investiert. Für die zweite Phase stehen Investitionen in Höhe von 800 Mio. Euro an. "Nach dem Baubeschluss im nächsten Jahr erwarten wir 2017 den Baubeginn", so Becker.

Pressekontakt:

Dr. Nadja Thomas, Pressesprecherin Trianel GmbH 
Fon +49 241 41320-466 | Mobil +49 160 96 37 04 56 |
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Christian Bartsch, Pressesprecher EWE AG
Fon +49 441 48 05-1811 | Mail christian.bartsch@ewe.de
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