Presse- und Informationszentrum Marine

Sprechererklärung zum SAR-Dienst der Marine

Sea King MK 41

Rostock (ots) - Der Sprecher des Inspekteurs der Marine erklärt anlässlich Berichterstattung zur Luftrettung: "Die Berichterstattung dieser Woche, nach der die "Luftrettung künftig Sache der Polizei"(yacht.de vom 02.06.2016, 14:30 Uhr) sei und "die Marineflieger in Nordholz..die Rettungsaufgaben an die Bundespolizei in Fuhlendorf abgeben..." sollen, entbehrt jeder sachlichen Grundlage. Unsere Marineflieger erfüllen seit Jahrzehnten sehr zuverlässig ihren Auftrag. Die Leistungen unserer Marineflieger sind umso bemerkenswerter als sie bislang ohne Ausnahme und bei Wind und Wetter immer zum richtigen Zeitpunkt vor Ort waren, um Menschenleben zu retten. Darum geht es und das ist entscheidend. Grundlage für den Rettungsdienst der Marineflieger bildet die nach wie vor gültige Verwaltungsvereinbarung zwischen dem Bundesministerium der Verteidigung und dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur. Danach stellt die Marine mit ihren Hubschraubern dauerhaft die zivile Luftrettung und auch die Seenotrettung über Nord- und Ostsee sicher, sofern ihre Hubschrauber nicht für den militärischen Rettungsdienst über See benötigt werden. Vielmehr bezog sich die Berichterstattung auf die Offshore-Rettung, z.B. die Rettung von Menschen, die auf Ölbohrplattformen oder in Offshore-Windenergieparks in Not geraten sind. Dafür war die Marine noch nie zuständig."

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