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Deutsche Marine - Pressemeldung/Pressetermin: "Northern Coasts 09" - Internationaler Marineverband übt in Neustadt i.H. und Eckernförde

Die Schiffe und Boote von "Northern Coasts 09" bereiten sich zum Auslaufen vor. Foto: Timo Petersen, Deutsche Marine

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    Glücksburg (ots) -

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    Glücksburg - Seit dem 16. Oktober läuft das Großmanöver "Northern Coasts 2009" auf der Ostsee. 2000 Soldaten, 40 Schiffe und Boote sowie 7 Hubschrauber und 5 Seefernaufklärer aus 13 Nationen üben die multinationale Zusammenarbeit. Ein Teil des Manövers beinhaltet die an der Realität orientierte Abwehr von asymmetrischen Bedrohungen und Begegnung von Katastrophenszenarien. Am Mittwoch, den 28. Oktober, haben Medienvertreter die Gelegenheit, zwei konkrete Übungen aus nächster Nähe zu beobachten.

    In Neustadt i.H. wird ein Teil des Marineverbandes mit einem komplexen Katastrophenszenario konfrontiert. Nach einem fiktiven Bombenanschlag gilt es zum Beispiel, bei der Bergung und Versorgung einer Vielzahl von Verletzten sowie bei der Brandbekämpfung zu unterstützen. Am gleichen Tag findet in Eckernförde eine Konvoi-Übung statt. Dazu laufen vier unbewaffnete Versorgungsschiffe unter Geleit der Marineboote in den dortigen Hafen ein. Die Manöverleitung hat auf dem Weg verschiedene Störaktionen z. B. in Form von Speedboot-Attacken vorgesehen, vor denen der Konvoi geschützt werden muss.

    Katastrophen-Übung in Neustadt

    Während die Friedensverhandlungen zwischen den Staatsoberhäuptern der Konfliktparteien in Neustadt laufen, kommt es zu einem Bombenanschlag. Mehrere Schiffe des internationalen Marineverbandes sind vor Ort und leisten unmittelbare Hilfe. Eine besondere Herausforderung für die Marinesoldaten in internationaler Zusammensetzung stellt die Koordinierung der Hilfs- und Unterstützungsmaßnahmen dar. Die Übung findet auf dem Gelände des Ausbildungszentrums für Schiffsicherung (AZS) statt.  Dort lassen sich solche Übungsbilder realitätsnah darstellen. Ein leerstehendes Gebäude wird für die Suche, Bergung und anschließende Versorgung von Verletzten genutzt. In der Brandübungshalle wird die Bekämpfung auch größerer Feuer "live" geübt.

    Konvoi-Übung in Eckernförde

    Der Marinestützpunkt Eckernförde stellt einen Hafen in einem von einer Krise erschütterten Land dar. Ein aus vier unbewaffneten Schiffen bestehender Konvoi läuft unter Geleitschutz des Marineverbandes in diesen Hafen ein, um dort Hilfsgüter zu entladen. Dabei versucht die "Gegenseite", die Konvoifahrt und das Einlaufen zu verhindern, beispielsweise durch Angriffe mit kleinen Schnellbooten. Zusätzlich wird sich ein Schiff mit Medienvertretern an Bord dem Konvoi nähern (Beachten Sie hierzu die Hinweise für die Presse). Die Führung des militärischen Geleitschutzes muss in allen Situationen schnell und situativ reagieren.

    Hinweise für die Presse

    Beide Übungsabschnitte bieten interessierten Journalisten die Möglichkeit für bildstarke Berichterstattung. ACHTUNG: Es handelt sich um zwei getrennte Termine. Ein Transport von Neustadt nach Eckernförde kann von Seiten der Marine nicht zur Verfügung gestellt werden.

    1. Katastrophenübung in Neustadt:

    Termin: 28. Oktober

    Treffpunkt: 7.30 Uhr an der Hauptwache des Ausbildungszentrum Schiffsicherung, Wieksbergstr. 54, 23730 Neustadt i.H.

    Geplanter Ablauf: Kurzvortrag zum Übungsszenario, Begleitung des Übungsablaufs, im Anschluss Pressestatement des Befehlshabers der Flotte, Vizeadmiral Hans-Joachim Stricker. Dauer der Gesamtveranstaltung circa drei Stunden.

    Ansprechpartner vor Ort: Fregattenkapitän Achim Winkler, Telefon: 0151 - 14 62 60 40

    Anmeldung: Erforderlich mit beiliegendem Akkreditierungsformular bis zum 27. Oktober, 15 Uhr, per Fax an 04631 - 666 4406

    2. Konvoi-Übung in Eckernförde

    Termin: 28. Oktober

    Treffpunkt: 11 Uhr, Hauptwache Marinestützpunkt Eckernförde (Nord), Am Ort 6, 24340 Eckernförde.

    Geplanter Ablauf: Es ist vorgesehen, dass die Journalisten dem Konvoi auf einem Marineschiff in der Eckernförder Bucht entgegenfahren. Dicht am Geschehen sind so  Außenaufnahmen der Konvoi-Übung möglich. Dabei wird das Pressebegleitschiff selbst zu einem Akteur und damit Bestandteil der Übung. Dauer insgesamt circa vier Stunden.

    Ansprechpartner vor Ort: Stabsbootsmann Walter Prüß, Telefon: 0151 - 14 62 60 45

    Anmeldung: Erforderlich mit beiliegendem Akkreditierungsformular bis zum 27. Oktober, 15 Uhr, per Fax an 04631 - 666 4406

Pressekontakt:
Presse- und Informationszentrum der Marine
Kapitänleutnant Sven Könnecke
Telefon: 04631 - 666 4441 / 4400
Mobil: 0151-14 62 60 39
Email: piz@marine.de

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