meistro Energie GmbH

Zehn Jahre liberalisierter Strommarkt: meistro zieht Bilanz
Große Stromanbieter behindern noch immer den Wettbewerb
Neue Stromanbieter wie die meistro Strom GmbH auf dem Vormarsch

Ingolstadt (ots) - 1998 trat das Energiewirtschaftsgesetz in Kraft, seine Ziele hat es bis heute nicht erreicht. Das Gesetz sollte echten Wettbewerb auf dem Strom- und Gasmarkt schaffen. Und Politiker versprachen ein Ende des Monopols sowie rapide sinkende Preise dank rascher Liberalisierung. Tatsächlich sanken in den ersten beiden Jahren die Strompreise sowohl für Großkunden als auch für Privatkunden. Für private Verbraucher reduzierten sie sich um über 15 Prozent, gewerbliche Großverbraucher konnten häufig von noch größeren Preissenkungen profitieren. Mit der Jahrtausendwende schlug dieser Trend jedoch um: "Nach anfänglichen Preissenkungen sind die Strompreise in den letzten Jahren stetig gestiegen", fasst Mike Frank die Entwicklung zusammen. Der Stromexperte begleitet den deutschen Strommarkt bereits seit 1999 aktiv als freier Stromlieferant und ist heute Geschäftsführer der meistro Strom GmbH.

Preissteigerung von bis zu 50 % bei gewerblichen Stromkunden

Heute, zehn Jahre nach der Öffnung des Marktes, fällt die Bilanz nüchtern aus: Die vier großen deutschen Stromkonzerne verfügen bei der Stromerzeugung immer noch über einen Marktanteil von über 80 %. Wie das Statistische Bundesamt im April 2008 bekannt gab, mussten gewerbliche Kunden im Januar 2000 lediglich 6,9 Cent pro Kilowattstunde ohne Mehrwertsteuer aufbringen. Anfang 2007 waren es bereits 10,7 Cent. Das entspricht einer durchschnittlichen Preissteigerung von 55 %. Damit hat Deutschland nach Italien, Irland und Zypern, die höchsten Strompreise für gewerbliche Stromkunden in der Europäischen Union. Auch beim Anstieg der Strompreise belegt Deutschland einen Spitzenplatz.

Den schwarzen Peter für den steilen Preisanstieg schieben sich die Verantwortlichen gegenseitig zu. Während die Energieversorger regelmäßig auf den hohen Staatsanteil bei den Strompreisen und weltweit steigende Preise für Energieträger verweisen, sehen Verbraucherverbände und Politiker in den großen Energiekonzernen die Hauptpreistreiber: Geringe Transparenz bei der Preisgestaltung, hohe Durchleitungsgebühren und der erschwerte Zugang zu den Versorgungsnetzen behindern den Wettbewerb. Für die EU ist vor allem die Verflechtung der Stromproduktion mit dem Vertriebsnetz die größte Hürde für den Wettbewerb, weil damit die Monopolstellung der Energieriesen gefestigtt wird.

Entwicklung der Netzentgelte auf einem guten Weg

Positiv bewertet Mike Frank die Entwicklung der Netzentgelte, die für die Nutzung des Netzes zu entrichten sind und die seit der Novellierung des Energiewirtschaftsgesetzes im Juli 2005 durch die Bundesnetzagentur genehmigt werden müssen: "Die Bundesnetzagentur hat in den ersten Regulierungsphasen bereits bewiesen, dass sie eine Senkung der Netzentgelte durchsetzen kann", so der Stromexperte. "Insbesondere durch die 2009 beginnende sogenannte Anreizregulierung wird die Bundesnetzagentur langfristig in den jeweiligen Regulierungszyklen für nachhaltig sinkende Netzentgelte sorgen", so Mike Frank weiter.

Die Netzentgelte machen im gewerblichen Strommarkt je nach Abnahmemenge, Spannungsebene und Netzbetreiber immer noch zwischen 20 und 30 Prozent des Strompreises aus. Deshalb hat meistro gerade für die Großabnehmer mit mehr als 100.000 kWh Jahresverbrauch etwas Besonderes im Angebot: "Wir geben die sinkenden Netzentgelte 1:1 an unsere Kunden weiter, die damit direkt von der guten Arbeit der Bundesnetzagentur profitieren. Damit lohnt sich der Wechsel zu meistro für Unternehmen in doppelter Hinsicht: In Zeiten rasant steigender Strom- und Energiepreise garantieren die langfristigen Lieferverträge von meistro konstante Strompreise bei gleichzeitig ständig sinkenden Netzentgelten."

Gewerbliche Stromkunden wechseln selten den Anbieter

Viele gewerbliche Stromkunden sind frustriert von der Preispolitik der etablierten Stromanbieter und würden daher gerne zu einem günstigeren Anbieter wechseln. Wie eine Studie von TNS Infratest im Auftrag von meistro unter gewerblichen Stromkunden ergab, erklärten 90 % der befragten Unternehmen, sie könnten sich einen Stromanbieterwechsel "generell vorstellen". Drei Viertel meinen, zu viel für ihren Strom zu zahlen. Doch nur knapp ein Drittel von ihnen ist bisher tatsächlich zu einem anderen Stromanbieter gewechselt. Dabei können gerade kleine und mittlere Unternehmen mit hohem Stromverbrauch durch einen Wechsel des Stromanbieters ihre zukünftigen Stromkosten sinnvoll optimieren.

Nach wie vor schrecken sie vor einem Wechsel aber oft zurück aus Angst, dass der bisherige Stromversorger Schwierigkeiten machen könnte und der Betrieb plötzlich Tage oder Wochen ohne Strom da steht. "Diese Angst ist jedoch völlig unbegründet", erklärt der Stromexperte Mike Frank. "Nicht der Stromversorger sondern der Netzbetreiber kümmert sich weiterhin um die Wartung und Instandhaltung des Stromnetzes. Der neue Anbieter, wie die meistro Strom GmbH, speist einfach den benötigten Strom in das Stromnetz ein und bezahlt für den Transport zum Endkunden an den örtlichen Netzbetreiber eine Durchleitungsgebühr."

Wettbewerb kommt dank neuer Stromanbieter in Schwung

"Der reibungslose Anbieterwechsel ist per Gesetz abgesichert und heute so einfach wie nie zuvor", erklärt Mike Frank. "Alle Wechselformalitäten werden von meistro übernommen: die Kündigung des bisherigen Versorgers und die nahtlose Versorgung mit dem günstigeren Strom." So entstehen keine Übergangsfristen und selbst der Stromzähler bleibt erhalten. Alles was sich ändert ist der Preis, der für den Strom zu zahlen ist: "Die meistro Strom GmbH kann als neuer Anbieter sehr kosteneffizient arbeiten und den Strom deshalb günstiger anbieten. Mit attraktiven Konditionen wollen wir den Wettbewerb im gewerblichen Strommarkt in Gang bringen und für Preisstabilität und damit für Planungssicherheit bei Firmenkunden sorgen", so Frank.

Und langsam kommt Bewegung in den Strommarkt: Immer mehr Firmenkunden realisieren die enormen Einsparpotenziale und wechseln daher den Stromanbieter. Auch die Kriterien für Wahl des Stromanbieters haben sich in den letzten Jahren verschoben. Wie die Studie von TNS Infratest ergab, sind gerade der Service und die Umweltfreundlichkeit des Stromes mittlerweile wichtige Entscheidungskriterien bei der Wahl des Stromanbieters. "Letztendlich hat es der Verbraucher selbst in der Hand", erklärt Mike Frank. "Denn seit der Liberalisierung des Strommarktes kann jeder Stromkunde seinen Anbieter selbst wählen und dem teuren Anbieter die rote Karte zeigen."

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