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Rudi Völler und Bum-Kun Cha: Aussöhnung im Südkorea-TV heute exklusiv in "ran - WM-Fieber"

    Berlin (ots) - Sie lagen sich in den Armen wie zwei große Sportsmänner: Südkoreas Fußball-Legende Bum-Kun Cha hat Teamchef Rudi Völler dessen Ausrutscher ("Bum-Kun Cha hat bei Bayer zu viel Aspirin genommen") verziehen. Die Aussöhnung zwischen den beiden Publikumsidolen ihrer Länder fand am Donnerstag im südkoreanischen Fernsehen statt. Sat.1 zeigt das Versöhnungs-Gespräch exklusiv im deutschen Fernsehen heute Abend in "ran - WM-Fieber" (ab 21.15 Uhr). Nachfolgend der Wortlaut des Treffens in Auszügen:

    Zur "Aspirin-Geschichte":

    Rudi Völler: "Ich war ein wenig im Stress. Du weißt ja wie das ist."

    Bum Kun Cha: "Ich kann dich gut verstehen. Diese Zeit ist eine ganz schwere Zeit für einen Trainer."

    Rudi Völler: "Ich habe deinen Sohn im Fernsehen bewundert. Super! Du musst aufpassen, der Calmund ist schon hinter dem her."

    Bum Kun Cha: "Wie geht es Deinen Spielern?"

    Rudi Völler: "Gut. Es ist aber eine lange Zeit."

    Bum Kun Cha: "Wenn die deutsche Mannschaft spielt, dann bin ich immer der Kommentator."

    Rudi Völler: "Und wenn wir dann gegen Korea (im Halbfinale) spielen, dann bist du auch dabei?

    Bum Kun Cha: "Ja, lass es uns hoffen"

    Kurzer Schnitt

    Bum Kun Cha: "Rudi, morgen habt ihr ein schweres Spiel gegen die USA? Was meinst Du?"

    Rudi Völler: "Wir sind im Viertelfinale. Für die USA ist es ein wenig überraschend, dass sie das Viertelfinale erreicht haben. Die hatten aber schon in der Vorbereitung sehr gute Spiele gemacht. Die haben sich in den letzten Jahren weiterentwickelt. Viele Spieler spielen in Europa und haben bereits eine große Karriere gemacht. Das wird ein schweres Spiel morgen. Die USA können ganz ohne Druck aufspielen. Wir sind im Prinzip auch froh, dass wir ins Viertelfinale gekommen sind. Das hat uns vor der WM auch nicht jeder zugetraut. Jetzt wollen wir die Chance beim Schopfe packen und wollen ins Halbfinale."

    Bum Kun Cha: "Diese WM ist eine Überraschung. Die Hälfte aller starken WM-Teams ist schon nach der Vorrunde ausgeschieden. Ist jetzt die Chance für Deutschland noch größer, Weltmeister zu werden?

    Rudi Völler: "Wir wollen erstmal ins Halbfinale. Das ist unser großes Ziel. Wir wollen unter die letzten Vier kommen. Das wäre schon sensationell für uns. Aber man hat beim Favoritensterben in der Vorrunde gesehen, wie eng es in der Weltspitze geworden ist. Da ist vieles möglich. Afrikanische und asiatische Mannschaften, die vielleicht vor zehn Jahren noch nicht so stark waren, haben mittlerweile zu den großen aufgeschlossen und stehen jetzt zu Recht im Halbfinale. Der eine oder andere wird sogar im Halbfinale stehen."

    Bum Kun Cha: "Gegen wen möchtest Du am liebstens spielen? Südkorea oder Spanien?"

    Rudi Völler: Du weißt ja wie das ist, wenn man das Halbfinale erreicht hat. Dann ist man erst mal froh, dass man unter den besten Vier der Welt ist. Wer dann der Gegner ist, ist nicht so wichtig. Aber ich habe am Fernsehen die Euphorie, die in Korea ist, miterlebt. Im Stadion und auf den Straßen ist so viel los. So etwas habe ich noch nie erlebt. Ich würde mich freuen, wenn wir im Halbfinale gegen Südkorea spielen würden. Vor solch einer Kulisse zu spielen, auch wenn die Unterstützung für die gegnerische Mannschaft gedacht ist, würde meine Jungs anspornen."

    Bum Kun Cha: "Sei ganz ehrlich, Südkorea oder Spanien?"

    Rudi Völler: "Von der Leistungsstärke her gesehen, sind beide absolute Topmannschaften. Es ist für einen Fußballer schön vor solch einer Kulisse zu spielen. Alles ist rot. Das macht den Reiz des Fußballs aus. Wir müssen morgen das Spiel gewinnen. Dann würde ich gerne gegen Südkorea spielen."

    Bum Kun Cha: Ich wünsche dir alles Gute. Und in der nächsten Runde spielen wir gegeneinander. Die Partie heißt Südkorea gegen Deutschland."

  Rudi Völler: "Darüber würde ich mich sehr freuen. Schöne Grüsse an deine Frau. Und deinen Sohn, der hat ja echt klasse gespielt. Der ist größer als du, oder?"


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