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Paul Breitner heute in "ran - WM-Fieber": "Den Spaniern geht jetzt die Düse"
"Trapattonis Stil unzeitgemäß"

    Berlin (ots) - Gute Gastgeber sind die Südkoreaner zweifellos -
was jedoch nicht auf ihre Spiele bei dieser, ihrer WM zutrifft:
Während Mitveranstalter Japan gegen die Türkei unterlag, zog Südkorea
gegen Italien per Golden Goal ins Viertelfinale gegen Spanien ein.
Und denen "geht jetzt vermutlich 'die Düse'", so Paul Breitner heute
in "ran - WM-Fieber" (21.15 Uhr)...
    
    Italien - Südkorea: 1:2 n.V.
    
    "Der Sieg ist absolut verdient. Die Südkoreaner haben
Unglaubliches geleistet, indem sie den verschossenen Elfmeter und die
Führung der Italiener weggesteckt haben, um dann mit dem Feuer der
Leidenschaft dieses 2:1 zu erzwingen. Anstatt das 1:0 auszubauen, hat
Giovanni Trapattoni auf seine 'altbewährten' Fehler zurückgegriffen:
Er hat wieder einmal um die 60. Minute einen Stürmer ausgewechselt,
womit der Druck des Gegners nur noch höher wurde. Natürlich hatten
die Italiener auch Pech: Die rote Karte war unberechtigt, das
Abseitstor regulär. Vieri ist aber auch dreimal allein aufs
gegnerische Tor zugelaufen und hat nicht ansatzweise das Tor
getroffen. Vieris Unfähigkeit, Trapattonis unzeitgemäße Taktik und
die Südkoreaner, die heute auch bis zum Mond gerannt wären, haben den
Italienern die verdiente Niederlage eingebracht. Die Spanier haben
sich sicherlich Italien als Gegner gewünscht, jetzt geht ihnen
vermutlich, salopp gesagt, 'die Düse'."
    
    Japan - Türkei: 0:1
    
    "Heute hat man einen meilenweiten Unterschied zwischen Japanern
und Südkoreanern gesehen. Das betrifft vor allem die
Einsatzbereitschaft und den Willen, das Glück erzwingen zu wollen.
Die Japaner haben mit Erreichen des Achtelfinals ihr Potenzial
ausgeschöpft. In Südkorea wurde die Mannschaft lange einkaserniert,
das ganze Volk auf die WM eingestimmt. In Japan ist die Begeisterung
doch eher spärlich. In Südkorea ist Fußball Volkssport. Die Türken
haben heute keinen großartigen Fußball gespielt und haben meiner
Meinung nach ihre Leistungsgrenze erreicht. Gegen sie ist der Senegal
klarer Favorit."
    
ots Originaltext: Sat.1
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