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"ttt - titel thesen temperamente" (MDR) am Sonntag, 2. Oktober 2016, um 23:05 Uhr

München (ots)

Geplante Themen:

Tom Wolfe - Innenansichten der Hippie-Bewegung Mythos und Wirklichkeit sind schwer auseinanderzuhalten - vor allem, wenn es um die 60er Jahre in Amerika geht. Wer sich an sie erinnert, war nicht dabei - heißt es. Tom Wolfe, Star-Reporter aus New York und Mitbegründer des amerikanischen "New Journalism", war dabei und hat in "The Electric Kool-Aid Acid Test" ein Schlüsselereignis der drogendurchseuchten Gegenkultur jener Jahre dokumentiert: Die transkontinentale Bustour des Schriftstellers Ken Kesey und seiner Kommune, die 1964 nicht nur in Amerika die psychodelische Revolution verbreiten sollte. Ein Kölner Verlag legt das Buch - literarisches Roadmovie, Popkultur-Legende und delirierende Innenansicht der Hippie-Bewegung - jetzt in einer reich illustrierten Prachtausgabe neu auf. "ttt" sprach in New York exklusiv mit Tom Wolfe. Autor: Andreas Lueg

Cézanne und Zola - ein Film über eine große Künstlerfreundschaft Zwei der größten Künstler Frankreichs lernten sich schon als Kinder auf dem Schulhof kennen - Beginn einer wechselhaften, innigen und schwierigen Freundschaft: Paul Cézanne und Émile Zola. In ihrem Spielfilm "Meine Zeit mit Cézanne" zeichnet Regisseurin Danièle Thompson das Bild dieser spannungsreichen Freundschaft nach und umkreist das Phänomen der Kreativität und die großen Fragen nach künstlerischer Revolution und Kompromiss. Viele Szenen dieses opulenten Films über die beiden Ikonen - gespielt von den glänzenden Darstellern Guillaume Gallienne und Guillaume Canet - entstanden im südfranzösischen Aix-en-Provence, der Heimatstadt dieser großen Künstler. Doch während Zola in Paris große Erfolge feierte, blieb Aix der Lebensmittelpunkt für Cézanne, inspirierend in seiner Schönheit, quälend in seiner kleinbürgerlichen Enge. "ttt" hat die Schöpfer dieses Films getroffen und ist in Aix-en-Provence den Spuren des Malers Cézanne nachgegangen, die dort allgegenwärtig sind. Autor: Knut Elstermann

Jonas Kaufmann und seine neue Platte "Dolce Vita" Dass Jonas Kaufmann als größter und berühmtester lebender Tenor gilt, ist unstrittig - man kann es in den deutschen, englischen und amerikanischen Feuilletons nachlesen. Nun haben ihm diesen Weltrang auch jene bestätigt, die den Schöngesang stets als ihr nationales Gut verteidigen: die Italiener. Als größter Interpret ihres Liedgutes wurde Jonas Kaufmann vor drei Wochen im historischen Opernhaus Teatro San Carlo in Neapel bejubelt - Ministerpräsident Renzi und Entourage gaben dem Festakt Staatscharakter. Jonas Kaufmann ist ein begnadeter Interpret des "italienischen Fachs" und er liebt das Land, das er von Kindesbeinen kennt; dessen Sprache er perfekt beherrscht. Seine Italien-Leidenschaft hört man seinem neuen Album "Dolce Vita" an. "ttt" hat Kaufmann getroffen und mit ihm über Verlockungen des süßen Lebens gesprochen. Autor: Reinhold Jaretzky

Das Versprechen - Dokumentarfilm über eine Justiz-Tragödie Seit 30 Jahren sitzt der Deutsche Jens Söring im Gefängnis. Gemeinsam mit seiner damaligen Geliebten Elizabeth Haysom soll er 1985 deren Eltern grausam ermordet haben. Trotz zweifelhafter Beweislage und vieler Ungereimtheiten, verurteilte ihn ein Gericht in Virginia zu zweimal lebenslänglich. Der Fall ist eine Mediensensation, der Prozess ist einer der ersten, die live im amerikanischen Fernsehen ausgestrahlt werden. Der Mord an den Haysoms, die angesehene Mitglieder der virginianischen Gesellschaft waren, macht viele sprachlos. Söring, für die Medien das "german monster", gesteht die Tat zunächst aus Liebe zu Elizabeth Haysom, die er um jeden Preis vor einem drohenden Todesurteil retten will. Später widerruft er sein Geständnis. Verurteilt wird er trotzdem. "Ich habe", sagt er heute, "mein Leben zerstört, weil ich dachte, dass es sich um Liebe drehte." Acht Bewährungsgesuche werden gestellt und abgelehnt. 160 Abgeordnete des Deutschen Bundestages setzten sich für eine Überstellung Sörings nach Deutschland ein - vergeblich. Neue DNA-Testergebnisse entlasten ihn. Der Dokumentarfilm "Das Versprechen" rollt den Fall noch einmal auf, er erzählt von Liebe und Verrat und ist zugleich ein Zustandsbericht über das amerikanische Rechtssystem, das einmal gefällte Urteile nur selten revidiert. Autor: Jens-Uwe Korsowsky/ Rayk Wieland

Im Internet unter www.DasErste.de/ttt

Moderation: Max Moor

Redaktion: Matthias Morgenthaler/ Jens-Uwe Korsowsky (MDR)

Pressekontakt:

Agnes Toellner, Presse und Information Das Erste,
Tel: 089/5900 23876, E-Mail: agnes.toellner@DasErste.de

Fotos unter www.ard-foto.de

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