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Sonntagsfrage: Union legt leicht zu, erneut Spitzenwert für Finanzminister Schäuble

Köln (ots) - Bitte Sperrfrist beachten: 30. Juli 2015, 22.45 Uhr

   In der Sonntagsfrage legt die Union im Vergleich zum Vormonat um 
zwei Punkte zu auf 42 Prozent. Die SPD kommt auf 24 Prozent (-1 im 
Vergleich zu Anfang Juli). Die Grünen erreichen 11 Prozent (+/-0), 
die Linke 9 Prozent (-1). Die FDP erreicht 5 Prozent (+/-0), die AfD 
4 Prozent (-1). Für die Sonntagsfrage im Auftrag der ARD-Tagesthemen 
hat das Meinungsforschungsinstitut Infratest dimap von Montag bis 
Mittwoch dieser Woche 1.504 Wahlberechtigte bundesweit befragt.
54 Prozent der Deutschen sind mit der Arbeit der Bundesregierung 
zufrieden oder sehr zufrieden (-3). 44 Prozent (+2) der Befragten 
sind mit der Bundesregierung aktuell weniger bzw. gar nicht 
zufrieden. 
Die relativ hohe Zufriedenheit mit der Bundesregierung ist 
insbesondere auf das Regierungshandeln von CDU und SPD 
zurückzuführen. Schaut man sich die Zufriedenheit der an der 
Bundesregierung beteiligten Parteien getrennt an, sind 55 Prozent der
Befragten mit der Arbeit der CDU in der Bundesregierung sehr 
zufrieden oder zufrieden, 39 Prozent sind weniger bzw. gar nicht 
zufrieden. Mit der Arbeit der SPD sind 50 Prozent sehr zufrieden bzw.
zufrieden, 45 Prozent sind dies nicht. Auf Kritik stößt die Arbeit 
der CSU in der Bundesregierung. 28 Prozent der Befragten sind mit 
ihrer Arbeit zufrieden bzw. sehr zufrieden. 61 Prozent sind mit ihrer
Arbeit weniger bzw. gar nicht zufrieden.
Auf Platz eins der Liste der beliebten Politiker liegt Außenminister 
Frank-Walter Steinmeier mit 72 Prozent Zustimmung (-1). Es folgt 
Finanzminister Wolfgang Schäuble. 70 Prozent der Befragten (+/-0) 
sind mit seiner Arbeit zufrieden bzw. sehr zufrieden. Das ist zum 
zweiten Mal in Folge der beste Wert, der für Wolfgang Schäuble bisher
im ARD-DeutschlandTrend gemessen wurde. Bundeskanzlerin Angela Merkel
erreicht 67 Prozent Zustimmung (+/-0). Wirtschaftsminister Sigmar 
Gabriel kommt auf 48 Prozent Zustimmung (-2). Verteidigungsministerin
Ursula von der Leyen kommt auf 46 Prozent Zustimmung (+4), 
Innenminister Thomas de Maizière auf 42 Prozent Zustimmung (-3). 


Befragungsdaten
-	Grundgesamtheit: Wahlberechtigte Bevölkerung in Deutschland
        ab 18 Jahren
-	Fallzahl: 1.004 Befragte, Sonntagsfrage: 1504
-	Erhebungszeitraum: 27.7.2015 bis 28.7.2015, Sonntagsfrage:
        27.7.2015-29.7.2015
-	Erhebungsverfahren: Computergestützte Telefoninterviews 
        (CATI)
-	Stichprobe: Repräsentative Zufallsauswahl/Dual Frame
-	Fehlertoleranz: 	1,4* bis 3,1** Prozentpunkte
        * bei einem Anteilswert von 5%; ** bei einem Anteilswert 
          von 50%
 

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