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ARD-Vorwahlumfrage Bremen: Sowohl Rot-Grün als auch Rot-Schwarz möglich

Köln (ots) - Achtung Sperrfrist beachten: 30.04.2015, 22.45 Uhr

Eineinhalb Wochen vor der Bürgerschaftswahl in Bremen erreicht die SPD in der Sonntagsfrage der ARD-Vorwahlumfrage Bremen 37 Prozent (Wahlergebnis 2011: 38,6 Prozent). Die CDU liegt bei 22 Prozent (Wahlergebnis 2011: 20,4 Prozent). Die Grünen kommen auf 16 Prozent (Wahlergebnis 2011: 22,5 Prozent, nach der Fukushima-Katastrophe). Die Linke erreicht 8 Prozent (Wahlergebnis 2011: 5,6 Prozent), die FDP 6 Prozent (Wahlergebnis 2011: 2,4 Prozent), die AfD 5 Prozent. Andere Parteien blieben derzeit landesweit unter 5 Prozent, darunter die Bürger in Wut mit 3 Prozent (Wahlergebnis 2011: 3,7 Prozent). Die BIW ist bis jetzt aufgrund des Wahlrechts in der Bürgerschaft vertreten. 2011 hatte sie in Bremerhaven die 5 Prozent-Hürde überschritten.

Ein rot-grünes Bündnis käme der Umfrage zufolge auf 53 Prozent, ein rot-schwarzes Bündnis auf 59 Prozent. Ausdrücklich handelt es sich bei dieser Umfrage um keine Prognose, sondern um die politische Stimmung in der laufenden Woche.

Wenn die Bremer ihren Bürgermeister direkt wählen könnten, würden sich 59 Prozent für Amtsinhaber Jens Böhrnsen (SPD) entscheiden. 16 Prozent würden die Herausforderin der CDU, Elisabeth Motschmann, wählen. 15 Prozent würden sich für keinen der beiden entscheiden. Eine Fortführung der Senatsregierung aus SPD und Grünen fänden 50 Prozent der Befragten sehr gut bzw. gut für Bremen. Eine Koalition aus SPD und CDU fänden 40 Prozent sehr gut bzw. gut für Bremen. Im Vergleich zur Stimmung vor der Wahl 2011 hat ein rot-grüner Senat an Zustimmung im Bremen eingebüßt (-15 Punkte im Vergleich zur Umfrage in der Woche vor der Wahl im Mai 2011). Ein rot-schwarzer Senat findet mehr Rückhalt als vor vier Jahren (+8 Punkte).

Für diese Umfrage hat das Meinungsforschungsinstitut Infratest dimap im Auftrag der ARD-Tagesthemen von Dienstag bis Mittwoch dieser Woche 1.001 Wahlberechtigte in Bremen telefonisch befragt.

Befragungsdaten

- Grundgesamtheit: Wahlberechtigte Bevölkerung in Hamburg ab 16 Jahren - Fallzahl: 1.001 Befragte - Erhebungszeitraum: 28.04.2015 - 29.04.2015 - Erhebungsverfahren: Computergestützte Telefoninterviews (CATI) - Stichprobe: Repräsentative Zufallsauswahl - Fehlertoleranz bei 1.000 Befragten:1,4* bis 3,1** Prozentpunkte * bei einem Anteilswert von 5%; ** bei einem Anteilswert von 50%

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