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Das Erste: "W wie Wissen" am 9. Mai 2010 um 17.03 Uhr im Ersten

München (ots) - Thema: Clevere Tiere

Tiere sind keine Menschen. Doch ihr Verhalten kommt uns häufig ziemlich bekannt vor. "W wie Wissen" zeigt, dass Schweine am besten auf dreisilbige Namen hören und Ziegen Gesellschaftsspiele mögen, hakt nach, ob Tintenfische nachts tatsächlich ihr Aquarium verlassen, um auf Beutejagd zu gehen, und begleitet Forscher der Uni Kapstadt, die kriminellen Pavianen das Handwerk legen wollen. Dennis Wilms stellt eine adelige Verhaltensbiologin und ihre cleveren Dohlen vor.

Die Prinzessin und die Dohlen

Die Verhaltensbiologin Auguste von Bayern erforscht in einer Voliere auf Schloss Leutstetten am Starnbergersee die Intelligenz von Dohlen und Krähen. In Experimenten weist sie nach, dass sich Rabenvögel, ähnlich wie Delfine, gegenseitig Namen geben. Außerdem können sie sich in andere Lebewesen hineinversetzen. Und die stärksten Dohlen sind keineswegs die ranghöchsten in der Gruppe. Wichtig ist vielmehr, dass die Vögel als Paar auftreten können. Und haben sich zwei erst einmal gefunden, dann bleiben sie einander ein Leben lang treu. "W wie Wissen" besucht die Prinzessin und ihre cleveren Dohlen.

Gehorsame Schweine und verspielte Ziegen Sie heißen Brunhilde, Edelgard oder Griselda. Werden die stattlichen Sauen beim Namen gerufen, bewegen sie sich sofort zum Futtertrog. Beigebracht haben Ihnen das Wissenschaftler am Friedlich Löffler Institut in Greifswald. Die Schweine sollen so lernen, gesitteter und eben auf Kommando zu fressen, ohne mit ihren Nachbarn um das Futter zu kämpfen. Am Leibnitz-Institut für Nutztierbiologie in Mecklenburg-Vorpommern trainieren die Wissenschaftler mit Ziegen: Die Tiere lernen abstrakte Symbole, wie Vierecke, Kreise oder Sterne zu erkennen und mit der Nase anzustupsen. Dann fließt Trinkwasser in ihren Napf. "W wie Wissen" zeigt, dass Schweine und Ziegen Spaß am Lernen haben.

Tintenfische - auf Beutezug von Aquarium zu Aquarium? Tintenfische gehören zu dem Tierstamm der Weichtiere. Allerdings sind sie wesentlich intelligenter als ihre Verwandten, die Schnecken und Muscheln. So haben sie ein Kurz- und Langzeitgedächtnis, nutzen Werkzeuge und zeigen unterschiedliche Persönlichkeiten. Wissenschaftler haben beobachtet, dass sich Kraken problemlos in einem Labyrinth zu Recht finden und fest verschlossene Dosen öffnen können. Aber ziehen Tintenfische tatsächlich nachts auf Beutezug von Aquarium zu Aquarium? "W wie Wissen" hakt nach, ob es sich hier um wissenschaftliches Seemannsgarn oder eine wahre Begebenheit handelt.

Kriminelle Paviane - Bandenterror im WM-Land Südafrika Auf dem Plateau des Tafelbergs von Kapstadt bis zum Cape Point leben rund 400 Paviane - Tiere, die ihre Intelligenz auf eine äußerst provokante Art einsetzen: Auf der Suche nach Nahrung attackieren sie Touristen, öffnen Autotüren oder springen durch geöffnete Fenster ins Wageninnere, wo sie randalieren. Sie öffnen Verandatüren und springen manchmal durch Kamine ins Innere des Hauses. Mit den langen spitzen Eckzähnen können die ziegengroßen Affen Menschen erhebliche Wunden zuführen. Forscher der Uni Kapstadt versuchen, den kriminellen Pavianen das Handwerk zu legen: Sie fürchten Zwischenfälle bei der Fußball-WM im Sommer 2010. "W wie Wissen" begleitet die Wissenschaftler bei der Verfolgung der ebenso intelligenten wie rabiaten Affen.

Moderation: Dennis Wilms

"W wie Wissen" im Internet unter www.DasErste.de/wwiewissen

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