ARD Das Erste

"Beckmann" am Montag, 3. Mai 2010, um 22.45 Uhr

München (ots) - Die Gäste:

30 Jahre nach dem "Oscar" für "Die Blechtrommel": Die Schauspieler Mario Adorf, Katharina Thalbach, David Bennent sowie Regisseur Volker Schlöndorff Ulrich Wickert (Autor und Moderator) Salome Saremi (Flugbegleiterin, die nach dem tragischen Tod ihres Bruders für mehr Zivilcourage kämpft)

Mario Adorf, Katharina Thalbach, David Bennent, Volker Schlöndorff Vor 30 Jahren erhielt "Die Blechtrommel" als erster deutscher Film einen "Oscar". Die Geschichte des Oskar Matzerath, der aus Protest gegen die Erwachsenenwelt nicht mehr wachsen will, gilt als Meisterwerk des internationalen Kinos. Bis in die kleinsten Nebenrollen war die Verfilmung von Günter Grass' Jahrhundertroman herausragend besetzt. Jetzt, anlässlich des "Oscar"-Jubiläums, kommen die "Blechtrommel"-Stars erstmals wieder zusammen. Bei "Beckmann" sprechen Mario Adorf, Katharina Thalbach, David Bennent sowie Regisseur Volker Schlöndorff über den Film, der ihr Leben prägte und veränderte und der bis heute nichts von seiner Kraft verloren hat. Des Weiteren zu Gast: Bestsellerautor, TV-Moderator und "Blechtrommel"-Fan Ulrich Wickert, der Nobelpreisträger Günter Grass seit vielen Jahren sehr gut kennt.

Salome Saremi

Eine Gewalttat im hessischen Bensheim sorgte bundesweit für Entsetzen: In der Nacht des 28. Septembers 2008 kommt der Bruder von Salome Saremi einem jungen Paar zu Hilfe, das in einer Diskothek bedroht und attackiert wird. Kurz darauf prügeln dieselben Angreifer brutal auf Fabian Salar Saremi ein und lassen ihn bewusstlos auf der Straße zurück, wo er von einem Taxi überfahren wird. Seine Zivilcourage bezahlte der 29-Jährige mit dem Leben: Nach vierwöchigem Koma erliegt er im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen. Der Mut von Fabian Salar Saremi soll nicht völlig vergebens gewesen sein: Seine Schwester Salome Saremi und ihr Vater haben einen Verein gegründet, der sich für mehr Toleranz und Zivilcourage einsetzt. Bei "Beckmann" berichtet Salome Saremi über ihre Erfahrungen und sagt, was jeder Einzelne gegen die alltägliche Gewalt unternehmen kann.

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