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"Plusminus" am Dienstag, 9. März 2010, um 21.50 Uhr

München (ots) - Moderation: Wolfgang Friedrich Die Themen: Griechenland-Krise: Gefahr für den Euro Mit Griechenland haben die Deutschen bis vor kurzem vor allem Sonne, Strand und Meer verbunden. Jetzt macht das Land mit Misswirtschaft und Schuldenbergen Schlagzeilen. Der Staat steht am Rande der Pleite. Wie konnte es soweit kommen? Plusminus macht sich auf die Suche nach den Ursachen. Besonders auffällig: Staat und Bürger haben jahrelang über ihre Verhältnisse gelebt. Und nach wie vor spielen Korruption und Vetternwirtschaft eine wichtige Rolle. Eurokurs-Verlust: Was kommt auf die Verbraucher zu? Die Griechenland-Krise setzt dem Euro kräftig zu. Innerhalb von rund zwei Monaten hat die Euro-Währung gegenüber dem US-Dollar fast elf Prozent Wert eingebüßt. Und laut Experten wird die Gemeinschaftswährung weiter an Boden verlieren. Das hat Auswirkungen auch für deutsche Verbraucher. So dürften die Energiepreise laut Prognosen bis Jahresende deutlich steigen, denn Erdöl und Gas werden in US-Dollar gehandelt. Die Griechenlandkrise birgt für die Bürger noch eine weitere unterschätzte Gefahr. Viele Fonds und private Rentenversicherungen sind in Staatsanleihen aus Griechenland investiert und weiteren EU-Ländern, die mit einer hohen Verschuldung zu kämpfen haben. Je größer die Gefahr ist, dass Griechenland seine Schulden nicht mehr zurückzahlen kann, desto weniger sind die Anleihen wert. Damit drohen für Sparer Rendite-Verluste bei solchen Anlageformen. Zeit der Zocker: Wie gegen den Euro spekuliert wird Droht Griechenland die Pleite? Wie steht es um die Haushalte anderer hochverschuldeter Länder wie Portugal, Spanien, Irland und Italien? Droht der Euro zu zerbrechen? All das sind Fragen, die nicht nur in den Medien diskutiert werden: In den Handelssälen weltweit spekulieren Devisenhändler, Hedge-Fonds und Großinvestoren über die Folgen der Griechenland-Krise. Und die Richtung ist klar: Die Investoren setzen zum Beispiel mit sogenannten Leerverkäufen auf einen weiteren Absturz der Gemeinschaftswährung. Experten sprechen von regelrechten Attacken gegen den Euro. Pressekontakt: Redaktion: Carl Hermann Diekmann Pressekontakt: Wirtschaftsredaktion BR Fernsehen Tel.: 089/3806-5850 Fax: 089/3806-7638 Original-Content von: ARD Das Erste, übermittelt durch news aktuell

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