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"Beckmann" am Montag, 9. Februar 2009, um 23.00 Uhr

    München (ots) - Gäste: Charlotte Knobloch (Vorsitzende des Zentralrats der Juden in Deutschland) und Karl Kardinal Lehmann (Bischof von Mainz und früherer Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz) Giovanni di Lorenzo (Chefredakteur "Die Zeit" und TV-Moderator) und Steffen Seibert (Nachrichten-Anchorman des ZDF) Daniel Kehlmann (Bestsellerautor)

    Charlotte Knobloch und Karl Kardinal Lehmann Die Aufhebung der Exkommunikation des Holocaust-Leugners Bischof Richard Williamson und drei seiner traditionalistischen Mitbischöfe durch Papst Benedikt XVI. hat einen Sturm der Entrüstung entfacht und heftige Proteste ausgelöst. Der Zentralrat der Juden in Deutschland ist empört und hat den Dialog mit der katholischen Kirche für unterbrochen erklärt. Selbst ranghohe Kirchenvertreter zeigen sich irritiert von den Beschlüssen des Vatikans. Inzwischen ist die hitzig geführte Debatte zum Politikum geworden: Bundeskanzlerin Angela Merkel forderte von Papst Benedikt XVI. eine Klarstellung - und wird dafür auch aus Unionsreihen kritisiert. Bei "Beckmann" diskutieren Charlotte Knobloch, Vorsitzende des Zentralrats der Juden in Deutschland, und Karl Kardinal Lehmann, früherer Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz, über den Eklat im Vatikan und dessen Vorgeschichte.

    Giovanni di Lorenzo und Steffen Seibert Der eine ist Chefredakteur der Wochenzeitschrift "Die Zeit" und dienstältester Moderator der legendären Talksendung "3 nach 9", der andere ist seit sechs Jahren das populäre Gesicht der ZDF-Nachrichten: Giovanni di Lorenzo und Steffen Seibert zählen zu Deutschlands profiliertesten Journalisten. Was kaum einer weiß: Beide kennen sich aus ihrer gemeinsamen Schulzeit und sind seitdem befreundet. Bei "Beckmann" sprechen Giovanni di Lorenzo und Steffen Seibert über die Parallelen in ihrem Lebensweg sowie über ihren Beruf und ihre Berufung.

    Daniel Kehlmann Sein Roman "Die Vermessung der Welt" verkaufte sich 2005 allein in Deutschland fast eineinhalb Millionen Mal und wurde in mehr als 40 Sprachen übersetzt. Jetzt hat Daniel Kehlmann nachgelegt. Sein neuer Roman trägt den ironischen Titel "Ruhm" und schoss sofort auf Platz 1 der Bestseller-Listen. Normalerweise meidet der Schriftsteller Talkshows - für "Beckmann" macht er eine Ausnahme. Daniel Kehlmann spricht über die seltsamen Blüten, die der Ruhm mit sich bringt, und über demütigende Erfahrungen in Zeiten des Misserfolgs, zum Beispiel über Lesungen vor vier Leuten im strömenden Regen.

    Redaktion: Tim Gruhl

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