ARD Das Erste

"Beckmann" am Montag, den 26. Mai 2008, um 22.45 Uhr

    München (ots) - Die Gäste: Ursula von der Leyen (Bundesfamilienministerin, CDU; Tochter des ehem. niedersächsischen Ministerpräsidenten Ernst Albrecht) Uta Ranke-Heinemann (Theologin, Tochter von Ex-Bundespräsident Gustav Heinemann) und ihr Sohn Andreas Ranke Mirjam Müntefering (Bestsellerautorin, Tochter des ehem. Vizekanzlers und SPD-Vorsitzenden Franz Müntefering)

    Ursula von der Leyen Die Bundesfamilienministerin warnt vor einer "menschlichen Katastrophe": Bereits heute leiden rund 1,3 Millionen Deutsche an Demenz, jährlich kommen 250.000 Neuerkrankungen hinzu. Ursula von der Leyen ist sicher: Wenn jetzt nicht reagiert wird, erlebt Deutschland bald den Pflegekollaps. Deshalb will sie die mittlere Generation verstärkt in die Pflicht nehmen. Die siebenfache Mutter kennt die Probleme auch aus eigener Erfahrung. Seit Jahren sorgt sie für ihren demenzkranken Vater, den früheren niedersächsischen Ministerpräsidenten Ernst Albrecht. Bei "Beckmann" spricht Ursula von der Leyen über die Dreifachbelastung Ministeramt, Großfamilie und Altenpflege sowie über die Pflegesituation in Deutschland.

    Uta Ranke-Heinemann und Andreas Ranke Sie war schon immer etwas Besonderes: Als weltweit erste Frau promovierte Uta Ranke-Heinemann in katholischer Theologie, 1969 folgte die Habilitation und 1970 - wiederum als erste Frau der Welt - erhielt sie eine Professur für katholische Theologie. Doch schon bald eckte sie mit ihren Thesen zur unbefleckten Empfängnis an. Die heftigen Debatten gipfelten 1987 im Verlust ihres Lehrstuhls. Ihre Streitlust ist der Tochter des früheren Bundespräsidenten Gustav Heinemann bis heute geblieben: Seit fast vier Jahrzehnten bezieht sie immer wieder Stellung zu gesellschaftspolitischen Themen. Vor wenigen Monaten feierte sie ihren 80. Geburtstag. Bei "Beckmann" spricht Uta Ranke-Heinemann über ihre großen Kontroversen, über ihren Vater Gustav Heinemann sowie über ihre Studienzeit mit dem heutigen Papst Benedikt XVI. Außerdem zu Gast ist ihr Sohn Andreas Ranke.

    Mirjam Müntefering "Sind Sie nicht die Tochter von ...?" Dieser Satz begleitet Mirjam Müntefering schon ein Leben lang. Trotzdem hat sie sich längst einen eigenen Namen gemacht: vor allem als Autorin diverser Romane. Die Tochter des früheren SPD-Chefs Franz Müntefering wurde 2006 für ihre Bücher über die Liebe zwischen Frauen mit dem "Woman Pride Medien Award" ausgezeichnet. Bei "Beckmann" spricht Mirjam Müntefering über ihre "Sozi"-Kindheit im tiefschwarzen Sauerland, ihre Beziehung zum Vater und darüber, wie er reagierte, als sie ihr Coming-out hatte.

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