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Geplante Themen des "Bericht aus Berlin" am Sonntag, 9. März 2008, um 18.30 Uhr im Ersten

München (ots) - 1. Ungeliebte Bahnprivatisierung - Wie die SPD das Projekt beerdigt Während der Tarifstreit mit den Lokführern die Öffentlichkeit bewegt, spielt sich hinter den Kulissen der Kampf um den Börsengang ab. Bis zum Sommer müsste der Fahrplan für die Privatisierung festgelegt werden, um sie in dieser Legislaturperiode umsetzen zu können. Doch das wird nicht zu schaffen sein, denn in der SPD kursieren verschiedene Modelle, die miteinander konkurrieren. Alles wartet auf Kurt Beck, der eine Entscheidung treffen soll. Doch wie auch immer die ausfällt, er ist an den Parteitagsbeschluss für eine Volksaktie gebunden, und die hat keine Chance bei der Union. Autoren: Tim Herden, Markus Spieker 2. Das Ende von Schwarz-Gelb - Die FDP vor einem strategischen Kurswechsel Schwarz-Grün in Hamburg und die Wahlerfolge der Linken bei den Landtagswahlen in diesem Jahr haben die politische Landkarte auch für die FDP verändert. Der von Parteichef Guido Westerwelle gewünschte Dauerpartner CDU ist untreu geworden. Ohnehin werden Zweierbündnisse immer seltener zum Zuge kommen. Wer mitregieren will, muss flexibel sein. Zudem wird in der Partei der Ruf nach inhaltlichen Veränderungen laut: Weg vom kalten Image der Partei der Besser-verdienenden, hin zu mehr sozialer Gerechtigkeit. Die FDP-Spitze muss bei ihrer Klausur am Sonntag ihre Strategie für die nächsten Wahlen festlegen. Autoren: Frank Jahn, Wolfgang Wanner Dazu ein Studiogespräch mit Guido Westerwelle 3. Misserfolg bei den Kommunalwahlen - Stoibers Erben tun sich schwer War es das Rauchverbot? Sind die demonstrierenden Hausärzte schuld oder das G8-Abitur? In der CSU-Spitze werden hektisch Gründe für die massiven Stimmverluste bei den Kommunalwahlen gesucht. Dabei sind sich Beobachter einig: Die Probleme sind hausgemacht. Das neue Spitzenduo füllt die Lücke, die der Machtmensch Stoiber hinterließ, noch nicht aus. Gerade Parteichef Huber lässt wenig Profil erkennen in Bayern und in Berlin. Doch das wäre notwendig, wenn die Landtagswahlen im Herbst kein Fiasko werden sollen. Autor: Christian Nitsche Moderation: Ulrich Deppendorf Weitere Informationen zur Sendung finden Sie direkt nach Ausstrahlung unter www.berichtausberlin.de Pressekontakt: ARD-Hauptstadtstudio, Eva Woyte, Tel: 030/2288 1100, E-Mail: presse@ard-hauptstadtstudio.de Original-Content von: ARD Das Erste, übermittelt durch news aktuell

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