Diakonie Katastrophenhilfe

Birma: Hilfe für Sturmopfer kommt an
Diakonie Katastrophenhilfe verteilt Überlebenspakete an Familien

Stuttgart (ots) - Die lokalen Partner der Diakonie Katastrophenhilfe haben ihre Hilfe für die Wirbelsturm-Opfer in Birma ausgeweitet. So sind gestern weitere Hilfsgüter im Wert von rund 6.500 Euro an insgesamt 100 Familien im am schwersten betroffenen Irrawaddy-Delta verteilt worden. Eines der jeweils knapp 65 Euro teuren Überlebenspakte für eine fünf- bis sechsköpfige Familie enthält neben einem 200 Liter Tank zum Auffangen von Regenwasser unter anderem Decken, Kleidung, Moskitonetze, Kochgeschirr, eine Plane und Lebensmittel. Die Diakonie Katastrophenhilfe leistet auch Hilfe im Rahmen des internationalen kirchlichen Hilfswerks ACT (Kirchen helfen gemeinsam).

   Das Delta-Gebiet ist nach Berichten von Peter Rottach, Mitarbeiter
der Diakonie Katastrophenhilfe in Birma, gegenwärtig in drei Zonen 
aufgeteilt. In die beiden am schwersten betroffenen Zonen 1 und 2 
haben ausländische Helfer nach seinen Angaben keinen Zugang. Rottach 
kündigte an, dass ein weiterer Partner der Diakonie Katastrophenhilfe
jetzt die offizielle Erlaubnis erhält, im Küstengebiet Nothilfe zu 
leisten. Damit kann die Verteilung in weit größerem Maßstab als 
bisher laufen. 

   Die Diakonie Katastrophenhilfe betont außerdem, dass möglichst 
schnell Saatgut an die Bauern im Delta verteilt werden muss. Der 
Wirbelsturm und die anschließende Flut haben das Saatgut zerstört. 
Die Zeit drängt, da vor der in vier bis sechs Wochen einsetzenden 
Regenzeit Reis angepflanzt werden muss. Da das Irrawaddy-Delta das 
wichtigste Reisanbaugebiet Birmas ist, droht sonst in einigen Monaten
eine Hungersnot. 

   Die Mitglieder des internationalen kirchlichen Hilfswerknetzwerks 
ACT (Kirchen helfen gemeinsam), das auch Partner im Land und den 
Nachbarländern hat, haben sich auf eine gemeinsame Hilfsaktion 
verständigt. Besonders die Partner in den Nachbarstaaten haben 
jahrelange Erfahrungen in der Nothilfe nach Naturkatastrophen. Peter 
Rottach steht weiterhin in Birma für Interviews zur Verfügung.
 
   Für ihre Hilfe in Birma bittet die Diakonie Katastrophenhilfe um
   Spenden, 
   Kennwort: "Zyklon Birma".     
   Spendenkonten: 
   Diakonie Katastrophenhilfe: Konto 502 707, 
   Postbank Stuttgart, BLZ 600 100 70 oder online
www.diakonie-katastrophenhilfe.de/zyklon-birma 
   Caritas international: Konto 202, 
   Bank für Sozialwirtschaft Karlsruhe, BLZ 660 205 00 

Für Rückfragen und Interviewwünsche:

Rainer Lang: 0711-2159-147 oder 0175-40 69 316

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