Commerzbank Aktiengesellschaft

Börsen-Bericht
Internationale Aktien: Die Schwächeneigung verstärkt sich

    Frankfurt am Main (ots) - Weiter abwärts auf neue Jahrestiefs ging
es in dieser Woche am deutschen Aktienmarkt. Ohne wesentliche neue
Meldungen war es vor allem die Markttechnik, die zu dem fortgesetzten
Kursverfall führte. Selbst der unerwartet gute Auftragseingang für
den Monat April, der eine Verfestigung des wirtschaftlichen
Aufschwungs signalisiert, löste keinerlei Impulse aus. Andererseits
belastete die anhaltend schlechte Stimmung an der Wall Street auch
das Geschehen an den europäischen Börsen. Insbesondere der Rücktritt
des Vorstandsvorsitzenden des US-Mischkonzerns Tyco schürte dort die
Ängste der Anleger. Die eher zurückhaltenden Äußerungen des
amerikanischen Notenbankchefs Alan Greenspan passten in diese
insgesamt gedrückte Stimmung.
    
    Trotz oder gerade wegen der labilen Verfassung der Märkte
empfiehlt es sich jetzt, selektiv Aktien zu kaufen - allerdings mit
der unbedingten Bereitschaft, sich nicht durch starke
Kursschwankungen beunruhigen zu lassen. Mittelfristig sieht die
Commerzbank insbesondere bei Siemens gute Chancen. Die Aktie glänzt
in dem aktuell schwachen Markt mit relativer Stärke und ist bei
Kursen unter 70 Euro günstig bewertet. McDonalds ist eine
interessante Ergänzung in einem international diversifizierten Depot.
    
    Die europäischen Rentenmärkte tendierten überwiegend freundlich in
dieser Woche. Sie profitierten vor allem vom erstarkten Euro, der mit
0,9470 Dollar auf dem höchsten Stand seit 16 Monaten notiert. Diese
neue Stärke wird auch mit der Unsicherheit am amerikanischen
Aktienmarkt begründet. Einen kleinen Dämpfer erhielt der Markt auf
der anderen Seite von den günstigen Konjunkturdaten, namentlich den
Auftragseingängen in Deutschland, dem gestiegenen
Verbrauchervertrauen in Frankreich und dem kräftigen Anstieg des
amerikanischen Einkaufsmanagerindex. Private Anleger sollten
weiterhin Pfandbriefe und Unternehmensanleihen mit guter Bonität im
Laufzeitenbereich von 3 bis 5 Jahren bevorzugen. Chancenorientierte
Anleger können sich - bei entsprechend größerem Risiko - durch
längere Laufzeiten höhere Renditechancen sichern.
    
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