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Commerzbank-Studie: Mittelstand blickt zuversichtlich in die Zukunft

    Frankfurt am Main / Die überwiegende Mehrheit der deutschen Mittelständler ist mit der derzeitigen Geschäftslage zufrieden: 61 Prozent der Unternehmen schätzen ihre aktuelle Geschäftslage als zufriedenstellend ein, 15 Prozent sogar als sehr positiv. Auch für die Zukunft sieht der Mittelstand eine günstige Entwicklung. Dies hat eine von der Commerzbank beim renommierten Ernest Dichter - Institut in Auftrag gegebene Studie über die unternehmerischen Perspektiven des Mittelstandes ergeben. Die ersten Ergebnisse dieser Studie stellte Andreas de Maizière, für das Firmenkundengeschäft der Commerzbank zuständiges Vorstandsmitglied, bei einem Pressegespräch am 4. Dezember 2000 in Frankfurt vor.          In der Befragung, die sich auf mittelständische Unternehmen mit Jahresumsätzen zwischen 5 und 700 Millionen Mark konzentriert, beurteilen die Mittelständler die Entwicklung der vergangenen Jahre recht positiv. Auf die Frage, wie sich ihre wirtschaftliche Gesamtsituation in den letzten fünf Jahren verändert hat, konnten 48 Prozent der Unternehmer eine Verbesserung melden, 26 Prozent bezeichneten ihre Lage als unverändert und 25  Prozent sahen eher eine Verschlechterung. In den Neuen Bundesländern sprachen sogar 59 Prozent der Mittelständler von einer Verbesserung ihrer wirtschaftlichen Gesamtsituation.          Auch in den nächsten Jahren will der deutsche Mittelstand weiter wachsen. Die Expansionsvorhaben sind dabei um so ausgeprägter, je größer die Unternehmen sind. Entsprechend sehen auch die Investitionsplanungen der Mittelständler aus: 65 Prozent der Firmen mit einem Jahresumsatz bis zu 50 Millionen Mark planen in den kommenden zwei Jahren zu investieren, während die größeren Unternehmen mit Umsätzen bis zu 700 Millionen Mark sogar zu 82 Prozent Investitionen tätigen wollen.          Die Zusammenarbeit mit ihren Banken beurteilen die mittelständischen Unternehmen grundsätzlich wohlwollend: 45 Prozent der Befragten sprechen von guten oder sehr guten Erfahrungen mit ihren Banken. Allerdings lassen mit 44 Prozent fast eben so viele Mittelständler eine ambivalente Haltung erkennen. Während für die guten Erfahrungen rationale Gründe angeführt werden, stehen bei der Minorität der Unternehmen, die schlechte (8 Prozent) oder sehr schlechte Erfahrungen (3 Prozent) gemacht haben, eher emotionale Gründe im Vordergrund. Die "Chemie" zwischen den Partnern ist hier entscheidend, weniger die Kompetenz.

    Auch nach der Nutzung des Internets wurde gefragt. Neben der
Korrespondenz per E-Mail (85 Prozent) und der Unternehmensdarstellung
auf der Website (81 Prozent) nutzen mittlerweile 55 Prozent der
befragten Unternehmen das Internet für Bankgeschäfte. Der Vertrieb
mit den zugehörigen Zahlungsoptionen über Internet ist ebenfalls
weiter auf dem Vormarsch. "Wir wollen auch bei Produktinnovationen
weiter an vorderster Stelle stehen", betont de Maizière. Beispielhaft
dafür sei die Internet-basierte Plattform "Treasury Cockpit", die
Unternehmens-Treasurern ab dem 1. Quartal 2001 umfassende Leistungen
von der Analyse bis hin zur Transaktion bieten wird.
    
    Insgesamt bestätigen die wachsenden Anforderungen des
Mittelstandes an ihre Banken die aktuellen Umstrukturierungspläne der
Commerzbank. Mit einer voll integrierten Firmenkunden- und Investment
Bank wird sie künftig noch gezielter auf die Kundenwünsche eingehen,
insbesondere auch bei Kapitalmarkt - und Treasury - Leistungen, die
bislang oft Großunternehmen vorbehalten waren. "Wir richten uns noch
stärker auf den Kunden aus. Nicht Produkte, sondern der ganzheitliche
Kundenbedarf ist für uns das Maß aller Dinge", gibt de Maizière die
Richtung vor.
    
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