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Kölner Stadt-Anzeiger: Laschet verlegt NRW-Staatskanzlei ins Landeshaus am Rheinufer

Köln (ots) - Der neue NRW-Ministerpräsident von NRW, Armin Laschet (CDU), verlegt seine Regierungszentrale vom Düsseldorfer Stadttor ins Landeshaus am Rheinufer. "Durch die Regierungsbildung haben die Landesministerien einen neuen Zuschnitt erhalten und viele Ministerien werden neu geordnet", sagte Laschet dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Samstagausgabe). "Dadurch ergibt sich jetzt die Chance, die Staatskanzlei in das historisch-ehrwürdige Landeshaus am Düsseldorfer Rheinufer zu verlegen", fügte der Regierungschef hinzu. Dort war die Staatskanzlei bereits fast 40 Jahre lang von 1961 bis 1999 untergebracht. "Der neue Amtssitz des Ministerpräsidenten ist zugleich bürgernah und repräsentativ", sagte Laschet der Zeitung. Der große Vorteil des neuen Standorts: "Dort kann das Land auch internationale Gäste angemessen empfangen", betonte der Ministerpräsident. Durch die Neuordnung kommt es zu einem Ringtausch von drei Regierungsstandorten. Heimat- und Bauministerin Ina Scharrenbau (CDU), die bislang im Landeshaus untergebracht war, weicht für die Staatskanzlei und zieht in das bisherige NRW-Verkehrsministerium von Hendrik Wüst (CDU) am Jürgensplatz ein. Das Verkehrsressort wechselt in die bisherige Staatskanzlei ins Stadttor. Das Land hatte sich durch langfristige Mietverträge zur Nutzung der Immobilie verpflichtet. Das Landeshaus wurde 1911 fertig gestellt und beherbergte zunächst die Zentralverwaltung des Rheinischen Provinzialverbandes.

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