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Kölner Stadt-Anzeiger: Franz Josef Jung (CDU) zur Sterbehilfe: "Gewerbsmäßige und geschäftsmäßige Sterbehilfe untersagen"

Köln (ots) - In der Union gibt es erhebliche Differenzen in Bezug auf den Umgang mit der Sterbehilfe. Während sich Bundestagsvizepräsident Peter Hintze (CDU) für ärztliche Hilfe beim Suizid in schweren Leidenssituationen ausgesprochen hat, fordert die CDU-Spitze das genaue Gegenteil. Der stellvertretende Vorsitzende der Unionsfraktion, Franz Josef Jung (CDU), sagte dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Montag-Ausgabe): "Wir sollten die gewerbsmäßige und geschäftsmäßige Sterbehilfe untersagen. Dafür sollten wir die Palliativmedizin fördern, so dass schmerzfrei gestorben werden kann. Wir sollten auch die Hospizbewegung weiter unterstützen." Damit vertritt er die Linie von Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU).

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