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Kölner Stadt-Anzeiger: Gesine Lötzsch hat auch im Bundestag ihren Mann als Opfer des SED-Regimes dargestellt

    Köln (ots) - Die designierte Vorsitzende der Linkspartei, Gesine Lötzsch, hat auch im Bundestag versucht, ihren unter dem Verdacht der Stasi-Mitarbeit stehenden Ehemann Ronald als Opfer des SED-Regimes darzustellen. Das berichtet der "Kölner Stadt-Anzeiger" (Mittwoch-Ausgabe). Demzufolge erklärte Lötzsch ausweislich des Protokolls der Bundestags-Sitzung vom 7. April 2006: "Mein Mann hat aus politischen Gründen drei Jahre seines Lebens in Bautzen, im Gefängnis, verbracht. Daher weiß ich ganz genau, wie das mit der Entschädigung und dem Opferrecht läuft." Auf Vorhaltungen, sie verteidige das SED-Regime und dessen frühere Repräsentanten, erwiderte Lötzsch: "Solche Diffamierungen lasse ich mir von Ihnen nicht gefallen!" Eine Stasi-Mitarbeit ihres Mannes erwähnte sie nicht.

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