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Kölner Stadt-Anzeiger

Kölner Stadt-Anzeiger: Mieterbund vermutet Unterlaufen von Sozialstandards beim LEG-Wohnungsverkauf

Köln (ots)

Der Deutsche Mieterbund NRW befürchtet ein
Unterlaufen sozialer Standards beim Verkauf von 98 000 Wohnungen der 
"Landes-entwicklungsgesellschaft" (LEG) durch die 
NRW-Landesregierung. Wie der "Kölner Stadt-Anzeiger" 
(Samstag-Ausgabe) berichtet, hat die Landes-regierung den Wortlaut 
der Sozialcharta zum Verkauf der Wohnungen an den Investor 
"Whitehall" als vertraulich eingestuft und und weigert sich, über 
Details zu informieren. Damit erhärtet sich nach den Worten des 
Mieterbund-Vorsitzenden Bernhard von Grünberg der Verdacht, dass die 
Sozialcharta, die dem Schutz der Mieter dienen solle, Whitehall nur 
im Rahmen seiner wirtschaftlichen Möglichkeiten an die Vereinbarung 
binde. "Von Vertragsstrafen ist keine Rede mehr", sagte Grünberg. Die
LEG betonte, nicht der Käufer Whitehall, sondern das 
Finanzministerium habe auf Vertraulichkeit bestanden.
Die Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Hannelore Kraft, forderte 
im "Kölner Stadt-Anzeiger" Aufklärung und warf Ministerpräsident 
Jürgen Rüttgers (CDU) vor, mit dem Verkauf der Wohnungen des Landes 
an eine nur an Profit orientierte "Heuschrecke" das Vertrauen der 
Bürger bereits verspielt zu haben. "Alle Fakten müssen auf den 
Tisch", so Kraft weiter. Der Verdacht, dass es sich bei der 
Sozialcharta "nur um eine Schönwetter-Vereinbarung handelt", müsse 
ausgeräumt werden.

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