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Kölner Stadt-Anzeiger: CDU-Gentechnikexperte gegen Verschiebung des Stichtags Hüppe: "Ich werde nie akzeptieren, dass menschliches Leben für Forschungszwecke getötet wird"

    Köln (ots) - Der CDU-Bundestagsabgeordnete und Gentechnik-Experte Hubert Hüppe hat betont, dass er auch im Fall einer anders lautenden Entscheidung des Bundestages die Forschung mit embryonalen Stammzellen nicht hinnehmen könne. "Es wird wohl auf eine Verschiebung des Stichtages hinaus laufen", sagte er dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Freitag-Ausgabe) vor der Abstimmung des Bundestages am Freitag über die vorliegenden Anträge zur Reform des Stammzellgesetzes. "Unsere einzige Chance ist, dass alle Anträge mit "Nein" abgelehnt werden. Aber auch wenn der Stichtag verschoben werden sollte, dann wird es beim nächsten Mal nicht so einfach sein, ihn erneut zu verschieben. Denn wer einmal etwas verspricht, dem glaubt man nicht." Hüppe fügte hinzu: "Ich halte eine Verschiebung für falsch. Und ich werde nie akzeptieren, dass menschliches Leben für Forschungszwecke getötet wird." Der von Hüppe und anderen Bundestagsabgeordneten eingebrachte Antrag sieht vor, Forschung mit embryonalen Stammzellen in Deutschland zu unterbinden. Dagegen zeichnet sich eine Mehrheit ab für den Antrag, den Stichtag vom 1. Januar 2002 auf den 1. Mai 2007 zu verlegen. Derzeit darf in Deutschland nur an embryonalen Stammzellen gearbeitet werden, die vor 2002 gewonnen wurden.

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