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RNZ: Rhein-Neckar-Zeitung, Heidelberg, zu: Opel

    Heidelberg (ots) - Für die Bundesregierung galt es, kurz vor der Wahl eine Blamage zu verhindern. Deshalb durfte Opel nicht bei General Motors bleiben. Das war der Plan der Amerikaner gewesen, aber sie wären dabei auf die finanzielle Unterstützung Deutschlands angewiesen gewesen. Die haben Merkel und Steinmeier strikt abgelehnt. Deshalb musste General Motors dem Magna-Plan zustimmen. Die Politik jubelt - grundlos. Opel ist längst noch nicht gerettet. Die neue Eigentümerkonstellation könnte noch für ein böses Erwachen sorgen. GM bleibt größter Einzelgesellschafter, muss seine Interessen aber gegen eine Mehrheit aus einem russischen Geldgeber und einem österreichischen Magnaten vertreten. Letzterer hat allerdings den Ruf, nach Gutsherrenart zu agieren.

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