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RNZ: Rhein-Neckar-Zeitung, Heidelberg, zuu: Nahost

Heidelberg (ots)

Die islamistische Hamas bekam, was sie wollte -
kriegsähnliche Zustände im Gazastreifen. Um das zu erreichen, hat sie
Israel mit ihren Raketen so lange gepiesackt, hat alle Warnungen in 
den Wind geschlagen, bis dem militärischen Riesen in Jerusalem die 
Nerven durchgingen. Und der Zwerg, der jeden Schritt zum Frieden in 
Nahost als eine Bedrohung seiner Existenz begreifen muss, kann seine 
fehlende militärische Kraft durch propagandawirksame Bilder 
verstümmelter Leichen ersetzen und den Nahen Osten, ja sogar die 
Weltmeinung gegen Israel mobilisieren. Steinzeitliche Reflexe auf 
beiden Seiten, die eine friedliche Lösung weit zurückwerfen. Denn die
Unverhältnismäßigkeit des israelischen Vorgehens ist nicht zu 
übersehen. Aber auch das eigentliche Ziel der Offensive, die 
womöglich am Boden fortgesetzt wird, dürfte kaum erreicht werden: die
Ausschaltung der Hamas. Olmert, den sein gescheitertes 
Libanon-Abenteuer warnen sollte, riskiert auf diese Weise einen 
Flächenbrand.

Pressekontakt:

Rhein-Neckar-Zeitung
Manfred Fritz
Telefon: +49 (06221) 519-0

Original-Content von: Rhein-Neckar-Zeitung, übermittelt durch news aktuell

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