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RNZ: Rhein-Neckar-Zeitung, Heidelberg, zu: Beck

    Heidelberg (ots) - Der Autobiographie von Kurt Beck, angeblich ein echtes Manufakturwerk,  ist das Happy End  abhanden gekommen. Aber anstatt die Erinnerungen dezent zu entsorgen, verlängert der Pfälzer die Reihe der überflüssigen  Abrechnungsbücher, die wie Grabsteine auf dem SPD-Friedhof begrabener Hoffnungen stehen. Nicht jeder ist ein Lafontaine oder Schröder, um damit wenigstens noch ein Millionengeschäft zu machen. Kurt Beck hat, und das kennzeichnet auch sein überarbeitetes Schlusskapitel, bis heute nicht  begriffen, dass ihn nicht der Mantelsaum der Geschichte an die Spitze der Partei geführt hat, sondern eine personelle  Verlegenheit. Und so gestaltete sich auch seine Amtszeit - etwas zu fern von Berlin.  Die Kritteleien eines nach dem Urteil vieler Genossen zurecht Unterlegenen, werden keinen großen Eindruck mehr hinterlassen. Dafür ist die Fluktuation an der Parteispitze einfach zu groß.

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