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RNZ: Rhein-Neckar-Zeitung, Heidelberg, zu: Israel-Besuch

    Heidelberg (ots) - Das deutsch-israelische Verhältnis bleibt eine Beziehung der besonderen Art. Gerade weil das so ist, weil das Existenzrecht Israel Teil unserer Staatsräson darstellt, muss das Miteinander über freundschaftliche Symbolpolitik hinausgehen. Als politisch-moralische Garantiemacht für das Überleben des jüdischen Staates in einem extremistischen und feindseligen Umfeld, muss sich Deutschland stärker in den festgefahrenen Friedensprozess einbringen. Die neu geschaffene Konsultationsebene beider Regierungen ist der richtige Rahmen, konstruktiv  Einfluss zu nehmen, ohne dass jeder kritischen Anmerkung neue Loyalitätsbekundungen hinterhergeschoben werden müssen. Wir sind Partner - und Partei. Und wir sind es  "im Bewusstsein der Verantwortung Deutschlands für die Shoa", wie es Angela Merkel gestern ins Gästebuch der Gedenkstätte geschrieben hat. Daran kann heute in Israel niemand mehr zweifeln. Aber das bedeutet auch, dass wir aus dieser Position heraus mit Israle den offenen Dialog pflegen können, um den Friedensprozess wieder in Gang zu bringen.

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