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RNZ: Rhein-Neckar-Zeitung, Heidelberg, zu: SPD/Beck

Heidelberg (ots) - Die öffentliche Debatte über Becks politischen Kamikaze-Kurs ist die Botschaft. Es ist die eher schwache Warnung derer, die eine Öffnung zur Linken für gefährlich und überflüssig halten. Aber Geschlossenheit geht vor Klarheit. An diesem Reflex leidet die SPD. Denn der Vorsitzende, der nach Mainzer Gutsherrenart und unter Missachtung der innerparteilichen Konsensbildung die politischen Koordinaten verschiebt, beutet das Trauma seiner vaterlosen Partei ungeniert aus. Die SPD fürchtet nach einer Horror-Serie gescheiterter Parteivorsitzender nicht so sehr, wie einen neuerlichen Verlust der Führungsfigur. Darauf kann sich Beck verlassen. Darauf, dass auf ihn auch die Rolle als Kanzlerkandidat automatisch zuläuft, aber nicht mehr. Pressekontakt: Rhein-Neckar-Zeitung Manfred Fritz Telefon: +49 (06221) 519-0 Original-Content von: Rhein-Neckar-Zeitung, übermittelt durch news aktuell

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