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DEKRA Ladungssicherungssiegel entwickelt
Ladungssicherung mit Brief und Siegel
Neues Instrument für Aufbauhersteller und Transportunternehmen

    Neumünster (ots) - Ein neuartiges Siegel für Ladungssicherung
haben die Sachverständigen von DEKRA beim 2. DEKRA Symposium
"Ladungssicherung im Straßengüterverkehr" in Neumünster vorgestellt.
Das DEKRA Ladungssicherungssiegel schafft Klarheit, ob eine
Kombination von Fahrzeug, Ladungssicherungsmitteln und Ladung die
Anforderungen der einschlägigen Richtlinien erfüllt und ohne Risiko
im Straßenverkehr eingesetzt werden kann.
    
    Aufgrund des speziellen Verhaltens mancher Güter,
Fahrzeugaufbauten und Ladungssicherungseinheiten ist eine rein
rechnerische Bestimmung der Ladungssicherungskräfte oft nicht
möglich. Erst Versuche zum Verhalten bestimmter Ladungsarten und
Sicherungsmittel ermöglichen es, die Eignung des festen und
beweglichen Fahrzeugaufbaus zur formschlüssigen Ladungssicherung
nachzuweisen.
    
    "Mit dem Ladungssicherungssiegel geben wir der Transportwirtschaft
ein wichtiges Instrument an die Hand", betont Martin Kugele, Experte
für Ladungssicherung in der DEKRA Zentrale in Stuttgart. "Das Siegel
macht den Gütertransport auf der Straße sicherer, und es erhöht die
Effektivität von Beladungsvorgängen. Das kommt Verladern,
Transporteuren und Fahrern zugute."
    
    Die Vergabe des Ladungssicherungssiegels an die Hersteller von
Lkw-Aufbauten und Transportunternehmen setzt die Prüfung der
jeweiligen Fahrzeugs in Verbindung mit Ladungssicherungsmitteln und
Ladung nach den Bestimmungen der Richtlinie VDI 2700 voraus. In
Fahrversuchen prüfen die Sachverständigen, ob die betreffende
Ladungssicherung die von der Richtlinie VDI 2700 geforderte
Beschleunigung von 0,8 g in Längsrichtung und 0,5 g in Querrichtung
sicher verkraftet. Hierzu Wolfgang Bühren, Sachverständiger für
Ladungssicherung an der DEKRA Niederlassung Bielefeld: "Das auf die
Anforderungen des realen Straßenverkehrs abgestimmte Prüfprogramm
sieht einen Bremstest, Kreisein- und Ausfahrtversuche sowie einen
Spurwechseltest mit jeweils etwa 35 km/h vor". Die Ergebnisse der
Prüfungen können auf identische Kombinationen von Fahrzeug, Ladung
und Sicherungsmitteln übertragen werden.
    
    
ots Originaltext: DEKRA Automobil GmbH
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