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Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur Deutschen Post

Bielefeld (ots) - Postillon, pack dein Horn aus! Aus Verbrauchersicht gehört deinem Vorstand heute der Marsch geblasen. Die abermalige Anhebung des Briefportos um 13 Prozent ist ein Hammer - und nicht zu rechtfertigen. Sicher, die Zahl derer, die neben E-Mails, SMS und Whatsapp auch noch Briefe oder Postkarten schreiben, nimmt immer weiter ab. Doch ist dies kein neuer Trend. Die Deutsche Post hatte alle Zeit der Welt, sich darauf einzustellen. Sie konnte es umso leichter, als sie in diesem Sektor noch weit überwiegend als Monopolist agiert.

Nun könnte ja sein, dass der »gelbe Riese« seinen Service verbessert hätte und deshalb mehr Geld verlangte. Dagegen spricht, dass immer mehr Postkunden über lange Laufzeiten, fehlgeleitete und - noch weit schlimmer - geöffnete oder verloren gegangene Briefe klagen. Der sich bis in den Sommer 2015 hinziehende Streik ist noch nicht vergessen. Nicht zuletzt haben die Zeiten, in den die Postkästen geleert werden, ein Niveau erreicht, das kaum noch unterschritten werden kann. Es könnte auch sein, dass die Kosten für den Transport der Briefe in die Höhe geschnellt wären. Allerdings ist das Gegenteil richtig: Die Personalkosten stiegen kaum. Und die Energiepreise sind sogar zurückgegangen.

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