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Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu Ebola in New York

Bielefeld (ots) - Ein tödlicher Virus im Herzen einer Millionen-Metropole - das ist der Stoff, aus dem Weltuntergangs-Filme gemacht werden. Oder, wie jetzt nach dem ersten Ebola-Fall in New York, Schlagzeilen, die für reißenden Absatz von Boulevard-Blättern sorgen. Mit der Angst vor der Seuche lassen sich Einschaltquoten hochtreiben, Stimmen im Wahlkampf fangen und gute Geschäfte machen.

Wie eine vernünftige Reaktion aussieht, zeigt der New Yorker Bürgermeister de Blasio. Statt die Bürger in Panik zu versetzen, sorgt er für ein Höchstmaß an Transparenz und Aufklärung. Gleichzeitig kümmert sich ein gut vorbereitetes Krankenhaus professionell um den Patienten, während die Gesundheitsbehörden das Nötige tun, eine Ausbreitung des Virus zu stoppen.

Für Panik gibt es am Big Apple keinen Anlass. Vielmehr sollte der erste Ebola-Fall in New York das Bewusstsein für die Herausforderungen schärfen, vor denen die westafrikanischen Staaten stehen, die von dem Virus tatsächlich überwältig werden. Der beste Schutz vor Ebola bleibt eine Bekämpfung der Seuche an ihrem Epizentrum.

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