Westfalen-Blatt

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur Bankberatung

Bielefeld (ots) - Anlagegespräche sind ein ganz sensibles Feld. Das gilt nicht nur, weil es ums liebe Geld geht. Sondern rechtliche Fallen lauern auf beiden Seiten - beim Anleger genau wie beim Berater. Zum Schutz aller Beteiligten ist ein Festhalten der wichtigsten Gesprächspunkte deshalb von großer Bedeutung. Doch es bleibt die Frage nach dem Wie. Ein seitenlanger Text droht schnell so komplex und unübersichtlich zu werden, dass er gerade vom Kunden nicht mit der notwendigen Sorgfalt gelesen und trotzdem gegengezeichnet wird. Ob die ins Spiel gebrachte Möglichkeit des Gesprächsmitschnitts ihren Zweck erfüllt, bleibt - ungeachtet der Vereinbarkeit mit Arbeitnehmerrechten - zu bezweifeln. Ein standardisiertes Beratungsprotokoll, das überschaubar ist und sicherstellt, dass die wichtigsten Punkte angesprochen wurden, wäre dagegen in der Tat eine wünschenswerte Verbesserung. Für viele Kunden ist es sicherlich hilfreich, noch einmal schwarz auf weiß zu lesen, was im Kern besprochen worden ist. Das kann nicht nur dem Anleger helfen. Auch die Banken und ihre Berater sind dann auf der sicheren Seite.

Pressekontakt:

Westfalen-Blatt
Nachrichtenleiter
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261
Original-Content von: Westfalen-Blatt, übermittelt durch news aktuell

Weitere Meldungen: Westfalen-Blatt

Das könnte Sie auch interessieren: