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Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur Kreditbearbeitungsgebühr

Bielefeld (ots) - Endlich scheint das Warten ein Ende zu haben: Am 13. Mai verhandelt der Bundesgerichtshof letztinstanzlich über die von vielen Geldinstituten lange Zeit erhobene Kreditbearbeitungsgebühr. Landes- und sogar mehrere Oberlandesgerichte haben diese wiederholt für nicht rechtens erklärt und die Rückzahlung an die Kläger verfügt. Doch bisher haben die betroffenen Banken und Sparkassen die Revision vor dem höchsten Gericht konsequent vermieden. Der Grund ist so einleuchtend wie kundenfeindlich. Auf diese Weise war jeder Kreditnehmer, der zu Unrecht die Bearbeitungsgebühr bezahlt hat, gezwungen, selbst aktiv zu werden. Und man weiß, wie das geht: Beim ersten Schreiben erklärt die Justizabteilung der Bank wortreich, dass in dem Fall die Ausgangsposition ganz anders sei. Viele scheuen daraufhin den Weg zum Rechtsanwalt. Sie werden ganz gezielt abgeschreckt, ihr Recht in Anspruch zu nehmen. Kundenfreundlichkeit sieht anders aus. Sicher, es geht um keine ganz kleinen Summen. Aber daran dürfen Wahrhaftigkeit und Fairness im Umgang miteinander nicht scheitern.

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