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Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur Eurokrise

Bielefeld (ots) - Wenn die Europäische Zentralbank mit ihren Darlehen nicht so freigiebig wäre und wenn EZB-Präsident Mario Draghi nicht erklärtermaßen mit dem Geld aller Mitgliedsländer für alle Staatsanleihen in der Euro-Zone gerade stünde und wenn die um sich greifende Deflation in den Krisenländern den Zinsgewinn bei Anleihen nicht zusätzlich erhöhte und wenn die Maastricht-Kriterien nicht immer wieder auch von den starken Ländern in Europa über den Haufen gerissen würden und wenn die Staatshaushalte der Krisenstaaten vollständig - das heißt unter Einschluss der hohen Zinsbelastung - berechnet würden und wenn die Jugend in Griechenland und Spanien die hohe Arbeitslosigkeit nicht noch relativ geduldig hinnähme und wenn die meisten Beobachter nicht soviel Verantwortung empfänden, dass sie ein kleines Pflänzchen Hoffnung bestehen lassen, und wenn nicht die bevorstehende Europawahl verhinderte, dass Klartext gesprochen würde, dann, ja dann, wäre es in Europa noch um einiges dunkler.

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