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Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu RTL

Bielefeld (ots) - »Always on« hieß früher: »allzeit auf Sendung«. Das hat sich geändert. Das Fernsehen erhält starke Konkurrenz. Nur noch ein Teil der Zuschauer zappt, wenn das Programm langweilig wird, auf den nächsten oder übernächsten Kanal. Immer mehr schnappen sich stattdessen ihr Smartphone oder ihr Tablet und spielen oder kommunizieren bei Facebook & Co. mit Gleichgesinnten. Kann sein, dass der Fernseher nebenbei weiter läuft; vielleicht wechselt er aber auch die Funktion und wird für den Rest des Abends zum Computer-Bildschirm. RTL wie auch andere Fernsehsender stellen sich darauf ein. Sie bieten zum normalen Programm Chats, in denen sich die Zuschauer und Hörer - von Journalisten moderiert - austauschen. Der Weg ist richtig, auch wenn der Erfolg nicht garantiert ist. Am Ende wird sich - hoffentlich - Qualität durchsetzen. Für Bertelsmann bedeutet das: Der Konzern kann nicht mehr wie früher davon ausgehen, dass die Luxemburger schon die eigene Bilanz vergolden werden. RTL benötigt einen Teil des Gewinns selbst, um smart zu sein und sich seinen Platz in der digitalen Medienwelt zu sichern.

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